Europäische Mobilitätswoche 2021 in NRW

 

Seit 2002 rührt die Europäische Kommission Jahr für Jahr die Werbetrommel für nachhaltige Mobilität. Die "Europäische Mobilitätswoche" soll Lust machen auf eine klimafreundliche Fortbewegung.

 

Auch 2021 beteiligen sich vom 16. bis 22. September wieder viele Städte aus NRW an der Europäischen Mobilitätswoche.In diesem Jahr sind auch wieder zahlreiche ADFC-Kreisverbände mit eigenen Aktionen dabei. Zum Beispiel am 17.09 beim internationalen Parking Day. Dabei verwandeln sie Autoparkplätze im öffentlichen Raum zu Flächen, auf denen Kinder spielen oder Erwachsene sich auf Bänken ausruhen können. Hintergrund ist die Diskussion um eine Neuverteilung des öffentlichen Raum, der seit Jahrzehnten für das Auto reserviert ist und so die für den Klimaschutz erforderliche Verkehrswende blockiert.

Beim  der Kidical Mass am Aktionswochenende 18./19. September sind ebenfalls viele Fahrradinitiativen und Gruppen des Fahrrad-Clubs ADFC im Einsatz. Dabei erobern sich bei mehr als 30 Fahrraddemos Kinder und Eltern die Straßen zurück. Begleitet von der Polizei können so tausende Radfahrenden entspannt und sicher die Stadt auf dem Fahrradsattel genießen.
Damit wird gezeigt, wie wichtig eine gute Fahrradinfrastruktur ist. Denn kaputte Radwege machen Angst und halten die Menschen vom Radfahren ab, wie sich an den Ergebnissen des Fahrradklima-Test 2020 des ADFC zeigt.

Außerdem gibt es in NRW viele weitere Aktionen wie Rollatortrainings für Senior*innen in Bussen und Bahnen und Schulwettbewerbe.

Ein gutes Beispiel ist der Rheinisch-Bergische Kreis. Er lädt zu täglichen Sonderfahrten mit Rheinisch-Bergischem Fahrradbus und -Wanderbus. Am Dankeschön-Tag bekommen Nutzer*innen von Bus und Bahn einen leckeren Apfel und in vielen Städten können zum Beispiel E-Bikes, Ladestationen oder Fahrradboxen ausprobiert werden.

 

 

Auch im letzten Jahr fanden in NRW zahlreiche Kidical Mass-Aktionen für kinderfreundliche Städte statt.

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https://nrw.adfc.de/artikel/europaeische-mobilitaetswoche-2021

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC NRW?

    Der Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs ist die Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in NRW. Wir werben in Politik und Öffentlichkeit für ein eiheitliches Radverkehrssystem mit hohen Qualitätsstandards für Alltags- sowie Freizeitfahrerinnen und -fahrer.

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  • Wie viele Mitglieder hat der ADFC NRW?

    Der ADFC NRW ist mit mehr als 50.000 Mitgliedern der stärkste Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. 
    Wir sind Servicepartner in allen Fragen rund ums Rad und die starke Stimme für mehr Fahrradmobilität.

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auch auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte noch weitere Vorteile: Sie können - egal, wo Sie in Deutschland mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind - auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem Radwelt-Magazin Informationen rund um alles, was Sie politisch, technisch und im Alltag an Fahrradthemen bewegt. Wir bieten  außerdem unseren Mitgliedern Sonderkonditionen bei Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern. Wie wäre es mit einer Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die ein schnelles Anhalten ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

  • Worauf sollten Radfahrende besonders achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Wer von einem E-Bike spricht, meint in der Regel ein Pedelec. Denn ein richtiges E-Bike ist in Wirklichkeit eine Art Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Diese Art der Fortbewegungsmittel spielt am Markt aber keine große Rolle. Ein Pedelec unterstützt Radfahrende hingegen nur, wenn diese gleichzeitig ihre Muskelkraft einsetzen. Neben dem Pedelec gibt es noch das S-Pedelec, das für Speed steht und mit bis zu 45 km/h unterstützt. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig.

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