Neustart nach Corona-Zwangspause: ADFC NRW Radtouren-Programm - ADFC Nordrhein-Westfalen

Neustart nach Corona-Zwangspause: ADFC NRW Radtouren-Programm

Mehr als ein Jahr lang konnte der ADFC in NRW kaum geführte gemeinsame Radtouren anbieten. Nun starten wir wieder durch. Unsere gut 40 Kreisverbände planen unter den aktuellen Regeln ihr umfangreiches Programm. Da ist für jeden Geschmack was dabei.

Ob entspannte Feierabendtour oder Thementour zu Sehenswürdigkeiten in der Region. Die zertifizierten Tourguides des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs haben sich wieder viel einfallen lassen, um den Neustart nach der Corona-Zwangspause spannend zu machen.

Andreas K. Bittner, Beisitzer im ADFC-Landesvorstand NRW sagt: „Seit rund anderthalb Jahren gab es kaum geführte Radtouren. Dabei sind diese für die regionalen Aktivitäten des ADFC und das persönliche Wohlbefinden so wichtig. Gerade in Zeiten der Pandemie haben wir alle gemerkt, wie sehr uns entspannte Touren mit Gleichgesinnten gefehlt haben. Dass wir jetzt wieder unter Einhaltung der örtlichen Regeln zusammen unterwegs sein können, freut uns sehr.“

Schon über 3.000 Touren im Angebot

ADFC-Touren können ab sofort wieder über das ADFC-Tourenportal auf www.touren-termine.adfc.de  gefunden werden. Nach Eingabe der Region wählt man den Typ „Radtour“ aus, und schon geht’s los. Dort sind viele Touren mit NRW-Bezug zu finden, aber auch in anderen Bundesländern. Und täglich kommen neue hinzu. Man kann nach Region, Länge und Anspruch der Tour selektieren oder auch nach Angeboten für spezielle Zielgruppen oder Fahrradtypen. So können auch Thementouren zu Museen, Veranstaltungen, Hofläden und Naturdenkmälern entdeckt werden.

Einsteiger, Familien, Kulturinteressierte und Sportcracks

Neben klassischen Touren für alle gibt es Spezialangebote für Familien, MTB- oder Rennradfahrende, Stadterkundungs-, Seen- oder Flüssetouren – aber auch Exoten, wie Nacht-Touren, Tandemtouren für Menschen mit Sehbehinderung, eine Eisdielen- und eine Schlemmertour, ein Radwanderkino und eine Ausfahrt mit „Viel Kloster und wenig Berg“. Die meisten Rad-Exkursionen sind unter 40 Kilometer lang und eignen sich auch für Einsteiger. Es stehen aber auch abwechslungsreiche Mehrtagestouren mit Übernachtung auf dem Programm, zum Beispiel am Nord-Ostsee-Kanal oder in den Alpen.

Julia Oberdörster, die sich beim ADFC NRW als Beisitzerin auch für den Bereich Familien engagiert, sagt:„Gerade für Familien mit Kindern, die vielleicht in diesem Jahr noch nicht in den Urlaub fahren, sind Angebote vor der Haustür wichtig. Wir stehen als Fahrrad-Club mit Rat und Tat zur Seite und beantworten alle Fragen rund ums Rad.“


Für alle erschwinglich

ADFC-Touren werden von ehrenamtlichen Tourenleiter:innen geführt und sollen für möglichst viele Menschen erschwinglich sein. Die meisten Tages-Touren sind für ADFC-Mitglieder gebührenfrei oder kosten einen geringen Betrag von 3 bis 5 Euro. Nicht-Mitglieder zahlen meist 6 bis 9 Euro, es gibt aber auch kostenfreie Touren für Nicht-Mitglieder. ADFC-Tipps zur Tourenvorbereitung gibt es kostenlos für alle auf www.adfc-radtourismus.de unter dem Menüpunkt „Service“.

Größter Anbieter geführter Radtouren weltweit

Neben seinem politischen Engagement für flächendeckende Radwegenetze und gute Bedingungen zum Radfahren im Alltag, ist der ADFC auch größter Anbieter von geführten Radtouren weltweit. Nach letzten Erhebungen vor Corona nahmen jährlich über 130.000 Radfahrerinnen und Radfahrer an rund 11.000 ADFC-Radtouren bundesweit teil. Rund 2.700 ehrenamtliche ADFC-Tourenleiter*innen waren dafür im Einsatz, 1.400 von ihnen zertifizierte ADFC-TourGuides. Etwa 6 Millionen Kilometer legten die Teilnehmenden bei ADFC-Radtouren pro Jahr zurück. 

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https://nrw.adfc.de/artikel/nach-corona-zwangspause-adfc-nrw-startet-wieder-radtouren-programm

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