
Infrastruktur sollte immer so geplant, gebaut und angeordnet sein, dass diese auch von Kindern sicher nutzbar ist. Kleine Fehler dürfen nicht in tragischen Verkehrsunfällen enden. © ADFC NRW
Dossier: Sicher von klein auf
In diesem Dossier werden Bausteine beleuchtet, die zu einer sicheren Verkehrsinfrastruktur für Kinder beitragen können.
Sicher von klein auf: Mobilität für Kinder und Jugendliche
Die eigenständige Mobilität von Kindern ist ein wesentlicher Faktor für deren Entwicklung und Autonomie. Gleichzeitig stellt die Verkehrssicherheit im Umfeld von Schulen, Kindergärten und Ausbildungsstätten besondere Anforderungen an die Planung und Organisation des Verkehrs. Dieses Dossier befasst sich mit den Rahmenbedingungen, die notwendig sind, um jungen Verkehrsteilnehmer:innen eine sichere Fortbewegung zu ermöglichen.

Die sichere Mobilität von Kindern verlangt besondere Aufmerksamkeit. Dabei stechen vier Kernbereiche hervor:
- Sichere Schulwege: Analyse von Gefahrenstellen im direkten Schulumfeld und Ansätze für eine infrastrukturseitige Entschärfung (z. B. Schulstraßen).
- Infrastruktur aus Kinderperspektive: Anforderungen an Sichtbeziehungen, Querungshilfen und Geschwindigkeitsniveaus.
- Kindertransport: Rechtliche und sicherheitstechnische Aspekte beim Transport in Lastenrädern, Anhängern oder Kindersitzen.
- Radfahrausbildung: Die Rolle des Verkehrsunterrichts und der praktische Erwerb von Kompetenzen als Basis für die spätere Teilnahme am Straßenverkehr.
Warum dieses Dossier?
Verkehrssicherheit für Kinder ergibt sich aus dem Zusammenspiel von Begleitung durch Eltern und Lehrkräften, einer fehlerverzeihenden Verkehrsplanung und sicheren Infrastruktur. In den folgenden Abschnitten werden beispielsweise Bausteine beleuchtet, die zu einer sicheren Infrastruktur für Kinder beitragen können.












