Fahrraddemo in Düsseldorf

Fahrraddemo des ADFC in Düsseldorf vor der Landtagswahl 2022 © ADFC NRW / Ralf Deinl

Pressemitteilung zum Internationalen Tag des Ehrenamts am Montag, 5. Dez. 2022

 

Pressemitteilung

Nr. 32/2022

Düsseldorf, 01.12.2022

 

Der Fahrrad-Club ADFC NRW ist ein Beispiel für die vielfältige ehrenamtliche Arbeit in Nordrhein-Westfalen. Der 1984 gegründete Verein hat sogar seit einigen Jahren eine hauptamtliche Aktivenkoordinatorin.

Kerstin Lemmen ist in der Landesgeschäftsstelle in Düsseldorf Ansprechpartnerin für die 38 Kreisverbände und fast 100 Ortsgruppen, die es im mitgliederstärksten Landesverband (55.000 Mitglieder) in Deutschland gibt. Kerstin Lemmen sagt: „Allein in unserem Landesverband gibt es rund 3.000 Aktive, die unserem Verband ihre Zeit schenken. Als Vorstandsmitglied, als Tourguides bei geführten Radtouren oder bei unseren Fahrradtrainings. Unsere Ehrenamtlichen geben Tipps rund ums Rad, bieten Selbsthilfe-Werkstätten an oder setzen sich vor Ort mit ihrer verkehrspolitischen Expertise für bessere und attraktive Fahrradinfrastruktur ein.“

Die Aktivenkoordinatorin des ADFC hat die Förderung des Ehrenamts zu ihrem Hauptberuf gemacht. Sie erstellt zum Beispiel den Aktiven-Newsletter, knüpft Kontakte und unterstützte bei der Gründung des bundesweit ersten Frauennetzwerks im Fahrrad-Club.

Kerstin Lemmen: „Es macht mich stolz, dass Menschen aller Altersgruppen uns ihre Zeit schenken und unseren Verband mitgestalten. Wir werden immer diverser und haben sogar seit anderthalb Jahren mit Axel Fell und Annette Quaedvlieg eine ehrenamtliche Doppelspitze.“

Und die kennen selbst am Internationalen Tag des Ehrenamts keine Pause und haben ein Treffen mit NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer. Das Thema ist klar: „Wie wir NRW Fahrradland Nummer 1?“

Dass der Minister die ehrenamtliche Arbeit des Verbands sehr schätzt, verdeutlichte er gerade erst beim Parlamentarischen Abend des ADFC NRW am 23. November im Landtag. Vor rund 200 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Verbänden und Medien sagte Oliver Krischer in seinem Grußwort:
„Mit seinen 55.000 Mitgliedern bildet der ADFC in Nordrhein-Westfalen den mit deutlichem Abstand mitgliederstärksten Landesverband. Er bietet ein einzigartiges, flächendeckendes Netzwerk für Service und Beratung, welches durch die zahlreichen aktiven Mitglieder in den Kreisverbänden und Ortsgruppen ehrenamtlich mit Leben gefüllt wird. Ich möchte allen engagierten ADFC-Mitgliedern dafür meinen herzlichsten Dank aussprechen. Der Erfolg und die große Bekanntheit des ADFC ist Ihr Verdienst! Ohne Menschen wie Sie wären die zahlreichen Aufgaben nicht zu stemmen.“

Hinweis an Redaktionen: Fotos unserer Aktivenkoordinatorin sowie unsere ehrenamtlichen Doppelspitze und von NRW-Verkehrsminister Oliver Krischer beim Parlamentarischen Abend finden Sie in unserem Pressebereich auf https://nrw.adfc.de/presse

Wir werden unseren Aktiven am Montag über die Sozialen Medien mit dem Hashtag #ehrenamt #adfcnrdanke mit einem Videoclip für Ihren Einsatz danken, den Sie ebenfalls dort verlinkt finden.

Über den ADFC NRW
Der ADFC NRW e.V. ist mehr als 55.000 Mitgliedern der größte Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. In 40 Kreisverbänden und rund 100 Ortsgruppen sind wir vor Ort aktiv. Wir setzen uns für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik ein, fahren gemeinsam Touren und beraten in allen Fragen rund um das Fahrrad. Als Landesverband werben wir in Politik, Ministerien und Verbänden für eine Verkehrspolitik, die die Potentiale des Fahrrades ausschöpft. Dabei steht die Entwicklung einer umfassenden Radverkehrsinfrastruktur im Mittelpunkt: ein einheitliches Radverkehrssystem für Alltags-, Freizeit- und Urlaubsradfahrer*innen mit hohen Qualitätsstandards und guten Serviceeinrichtungen.

Kontakt
Ludger Vortmann
Pressesprecher
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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club NRW e.V. (ADFC NRW)
Landesverband NRW
Karlstr. 88, 40210 Düsseldorf
Tel. 0211-6870813
Mobil 0151-67534402
Mail: presse@adfc-nrw.de
Internet: www.adfc-nrw.de

 

Downloads

Die Landesvorsitzenden des ADFC NRW Annette Quaedvlieg und Axel Fell

Copyright: ADFC NRW / Ralf Deinl

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Kerstin Lemmen, Aktivenkoordinatorin ADFC NRW

Copyright: ADFC NRW

5616x3744 px, (JPG, 9 MB)

Die Landesvorsitzenden des ADFC NRW Annette Quaedvlieg und Axel Fell

Copyright: ADFC NRW / Dieter Debo

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NRW Verkehrsminister Oliver Krischer beim Parlamentarischen Abend des ADFD NRW am 23.11.2022

Copyright: ADFC NRW / Dieter Debo

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NRW Verkehrsminister Oliver Krischer beim Parlamentarischen Abend des ADFC NRW

Copyright: ADFC NRW / Dieter Debo

2953x1970 px, (JPG, 508 KB)


https://nrw.adfc.de/pressemitteilung/pressemitteilung-zum-internationalen-tag-des-ehrenamts-am-montag-5-dez-2022

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC NRW?

    Der Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs ist die Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in NRW. Wir werben in Politik und Öffentlichkeit für ein eiheitliches Radverkehrssystem mit hohen Qualitätsstandards für Alltags- sowie Freizeitfahrerinnen und -fahrer.

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  • Wie viele Mitglieder hat der ADFC NRW?

    Der ADFC NRW ist mit mehr als 50.000 Mitgliedern der stärkste Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. 
    Wir sind Servicepartner in allen Fragen rund ums Rad und die starke Stimme für mehr Fahrradmobilität.

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auch auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte noch weitere Vorteile: Sie können - egal, wo Sie in Deutschland mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind - auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem Radwelt-Magazin Informationen rund um alles, was Sie politisch, technisch und im Alltag an Fahrradthemen bewegt. Wir bieten  außerdem unseren Mitgliedern Sonderkonditionen bei Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern. Wie wäre es mit einer Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die ein schnelles Anhalten ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

  • Worauf sollten Radfahrende besonders achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Wer von einem E-Bike spricht, meint in der Regel ein Pedelec. Denn ein richtiges E-Bike ist in Wirklichkeit eine Art Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Diese Art der Fortbewegungsmittel spielt am Markt aber keine große Rolle. Ein Pedelec unterstützt Radfahrende hingegen nur, wenn diese gleichzeitig ihre Muskelkraft einsetzen. Neben dem Pedelec gibt es noch das S-Pedelec, das für Speed steht und mit bis zu 45 km/h unterstützt. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig.

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