Symbolbild: Radfahrende auf der Autobahn 40

Symbolbild Fahrradsternfahrt NRW - Radfahrende auf einer Autobahn bei Duisburg © ADFC NRW / Ludger Vortmann

Gemeinsame Pressemitteilung des Aktionsbündnisses #VerkehrswendeJetztNRW

 

Nr. 13/2022, Düsseldorf, 29.04.2022

 

#VerkehrswendeJetztNRW: Klimaneutral, umweltfreundlich, sozial gerecht 

Großdemonstration und Fahrradsternfahrt am 8. Mai in Düsseldorf 

Am 8. Mai 2022 will in Düsseldorf ein breites Bündnis von Umwelt- und Verkehrsverbänden sowie Initiativen für eine konsequente Verkehrswende in Nordrhein-Westfalen demonstrieren. Unter dem Motto „#VerkehrswendeJetztNRW: Klimaneutral, umweltfreundlich, sozial gerecht! ruft das Aktionsbündnis kurz vor der Landtagswahl zur Teilnahme an einer Großdemonstration und Fahrradsternfahrt auf.

Stellvertretend für das breite Bündnis fordern ADFC, Attac, BUND, Campact, FUSS e.V, Greenpeace, RADKOMM und VCD in ihrem Aufruf zur Demonstration von der kommenden Landesregierung mehr Platz für Rad- und Fußwege, eine zuverlässige, gut getaktete und bezahlbare Mobilität mit Bus und Bahn und einen sofortigen Bau- und Planungsstopp für neue Landes- und Bundesfernstraßen für den Autoverkehr. Mit der Großdemonstration will das Bündnis eine Woche vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen ein starkes Signal für die Verkehrswende und den Klimaschutz setzen.

Organisatorische Hinweise:

Am Morgen des 8. Mai werden sich aus vielen verschiedenen Orten in NRW tausende Menschen mit dem Fahrrad auf den Weg nach Düsseldorf machen. Die ersten werden bereits um kurz nach sechs Uhr starten. Unterwegs werden sich ihnen weitere Radfahrer*innen anschließen. 
 

Auf einer Übersichtskarte auf der Homepage des Bündnisses können alle Startpunkte, -zeiten und Routen nachgesehen werden. Hier finden sich auch die Zeiten für die Anreise per Bahn und Bus und die Route der Fußdemonstration. Diese startet um zwölf Uhr am Düsseldorfer Hauptbahnhof und führt durch die Düsseldorfer Innenstadt ebenfalls zur Landtagswiese. 

Ab 13.30Uhr werden alle Demonstrant*innen - egal ob mit Rad, zu Fuß oder den öffentlichen Verkehrsmitteln angereist - auf der Landtagswiese in Düsseldorf zusammenkommen. 14 Uhr findet hier die zentrale Kundgebung statt. Im Anschluss brechen die Radfahrer*innen zu einer Fahrraddemonstration durch Düsseldorf auf. 

Das Aktionsbündnis lädt für den 8. Mai, 13:15 Uhr, zu einem Pressegespräch am Rande der Großdemonstration ein. Dieses findet im ADFC-Pavillon direkt neben der Bühne statt. Ein Einladungsschreiben dazu schicken wir Ihnen noch einmal separat zu. 

Weitere Informationen und Updates finden Sie auf www.verkehrswendejetzt.nrw.

Ansprechpartner*innen für die Presse

ADFC NRW
Ludger Vortmann, Pressesprecher ADFC NRW
0151 67534402
presse@adfc-nrw.de
www.adfc-nrw.de

Attac
Thomas Eberhardt-Köster, Koordinierungskreis Attac
0152 02911257
thomas.eberhardtkoester@attac.de
www.attac.de

BUND NRW
Dirk Jansen, Geschäftsleiter BUND NRW
0172 29 29 733
dirk.jansen@bund-nrw.de
www.bund-nrw.de/mobilitaet

Campact
Maria Henk, Pressesprecherin
0173 2518013
presse@campact.de
www.campact.de

Fuss e.V.
Rolf Bick
0177 9177894
recklinghausen@fuss-ev.de
www.fuss-ev.de

RADKOMM
Dr. Ute Symanski
Vorsitzende von RADKOMM und Vertrauensperson von Aufbruch Fahrrad
0170 3428453
ute.symanski@radkomm.de
www.radkomm.de

VCD NRW
Rolf Mecke, Pressesprecher
rolf.mecke@vcd-nrw.de
01577 643 02 57
www.vcd-nrw.de

 


 

Über den ADFC NRW
Der ADFC NRW e.V. ist mit rund 54.000 Mitgliedern der größte Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. In 37 Kreisverbänden und rund 100 Ortsgruppen sind wir vor Ort aktiv. Wir setzen uns für eine umweltfreundliche Verkehrspolitik ein, fahren gemeinsam Touren und beraten in allen Fragen rund um das Fahrrad. Als Landesverband werben wir in Politik, Ministerien und Verbänden für eine Verkehrspolitik, die die Potentiale des Fahrrades ausschöpft. Dabei steht die Entwicklung einer umfassenden Radverkehrsinfrastruktur im Mittelpunkt: ein einheitliches Radverkehrssystem für Alltags-, Freizeit- und Urlaubsradfahrer*innen mit hohen Qualitätsstandards und guten Serviceeinrichtungen. Der ADFC wird von den beiden Landesvorsitzenden Axel Fell und Annette Quaedvlieg als Doppelspitze geführt.

Diese Pressemitteilung fnden Sie auch unter https://nrw.adfc.de/presse
 

Kontakt
Ludger Vortmann
Pressesprecher
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Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club NRW e.V. (ADFC NRW)
Landesverband NRW
Karlstr. 88, 40210 Düsseldorf
Tel. 0211-6870813
Mobil 0151-67534402
Mail: presse@adfc-nrw.de
Internet: www.adfc-nrw.de

 


https://nrw.adfc.de/pressemitteilung/gemeinsame-pressemitteilung-des-aktionsbuendnisses-verkehrswendejetztnrw

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC NRW?

    Der Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs ist die Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in NRW. Wir werben in Politik und Öffentlichkeit für ein eiheitliches Radverkehrssystem mit hohen Qualitätsstandards für Alltags- sowie Freizeitfahrerinnen und -fahrer.

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  • Wie viele Mitglieder hat der ADFC NRW?

    Der ADFC NRW ist mit mehr als 50.000 Mitgliedern der stärkste Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. 
    Wir sind Servicepartner in allen Fragen rund ums Rad und die starke Stimme für mehr Fahrradmobilität.

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auch auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte noch weitere Vorteile: Sie können - egal, wo Sie in Deutschland mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind - auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem Radwelt-Magazin Informationen rund um alles, was Sie politisch, technisch und im Alltag an Fahrradthemen bewegt. Wir bieten  außerdem unseren Mitgliedern Sonderkonditionen bei Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern. Wie wäre es mit einer Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die ein schnelles Anhalten ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

  • Worauf sollten Radfahrende besonders achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Wer von einem E-Bike spricht, meint in der Regel ein Pedelec. Denn ein richtiges E-Bike ist in Wirklichkeit eine Art Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Diese Art der Fortbewegungsmittel spielt am Markt aber keine große Rolle. Ein Pedelec unterstützt Radfahrende hingegen nur, wenn diese gleichzeitig ihre Muskelkraft einsetzen. Neben dem Pedelec gibt es noch das S-Pedelec, das für Speed steht und mit bis zu 45 km/h unterstützt. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig.

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