ADFC-Fahrradklima-Test bis 30.11. bewerten

 

Düsseldorf, 26.11.2018

 

Hilf mit und bewerte noch bis Freitag per Online-Umfrage die Stärken und Schwächen deiner Stadt beim Fahrradklima-Test 2018.

Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club ruft gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium wieder alle Radfahrerinnen und Radfahrer dazu auf, die Fahrradfreundlichkeit von Städten und Gemeinden zu bewerten. Die Online-Umfrage hilft, Stärken und Schwächen der Radverkehrsförderung zu erkennen. In diesem Jahr geht es erstmals auch um die Familienfreundlichkeit des Radverkehrs als Schwerpunktthema.

Ihr wollt sehen wo eure Stadt steht? Der letzte Zwischenstand wurde am 27.11. auf www.adfc.de/artikel/dossier-zum-fahrradklima-test-2018/ im blauen Servicekasten auf der linken Seite oder am Ende der Seite – je nach Bildschirmgröße veröffentlicht.


Und wie ist Radfahren in Deiner Stadt?
Münster, Hamm, Bocholt und Wesel zählen zu den Spitzenreitern in NRW. Spannend wird sein, ob sich diese Städte auf den vorderen Plätzen halten können. Die Bewertung der Städte über das Internet und den Online-Fragebogen ist unkompliziert: Unter www.fahrradklima-test.de  werden 32 Fragen zur Fahrradfreundlichkeit gestellt - beispielsweise, ob das Radfahren Spaß macht oder Stress bedeutet, ob Radwege häufig von Falschparkern blockiert werden und ob sich das Radfahren für Familien und vor allem für Kinder sicher anfühlt. „Die Sicherheit auf dem Fahrrad entscheidet darüber, ob Menschen Rad fahren oder nicht. Vor zwei Jahren schnitt NRW hier mit der Schulnote 4 ab. Wir sind gespannt, was sich hier getan hat.“, sagt Thomas Semmelmann, Vorsitzender des Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Clubs NRW e.V. (ADFC NRW).

Fahrrad-Städte-Ranking liefert wertvolle Informationen
Beim letzten ADFC Fahrradklima-Test, der im Jahr 2016 durchgeführt wurde, haben bundesweit mehr als 120.000 Bürgerinnen und Bürger mitgemacht und die Situation in 539 deutschen Städten und Gemeinden beurteilt. Auch in Nordrhein-Westfalen war die Beteiligung groß, mit über 28.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Dies ist nicht unerheblich, denn das Fahrrad-Städte-Ranking liefert wertvolle Informationen. „Der Fahrradklima-Test wird uns schwarz auf weiß zeigen, was in den letzten zwei Jahren in den Städten und Gemeinden in NRW in Sachen Fahrradfreundlichkeit passiert ist. Wir sind gespannt, welche Kommunen ihre Hausaufgaben gemacht haben.“, sagt Thomas Semmelmann vom ADFC NRW.

Fahrradklima-Test bis 30. November 2018
Die Ergebnisse werden im Frühjahr 2019 präsentiert. Ausgezeichnet werden die fahrradfreundlichsten Städte und Gemeinden nach sechs Einwohner-Größenklassen sowie diejenigen Städte, die seit der letzten Befragung am stärksten aufgeholt haben. Hintergrundinformationen zum ADFC-Fahrradklima-Test finden Sie auf www.adfc.de/fahrradklima-test

 


https://nrw.adfc.de/pressemitteilung/adfc-fahrradklima-test-bis-3011-bewerten

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC NRW?

    Der Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs ist die Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in NRW. Wir werben in Politik und Öffentlichkeit für ein eiheitliches Radverkehrssystem mit hohen Qualitätsstandards für Alltags- sowie Freizeitfahrerinnen und -fahrer.

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  • Wie viele Mitglieder hat der ADFC NRW?

    Der ADFC NRW ist mit mehr als 50.000 Mitgliedern der stärkste Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. 
    Wir sind Servicepartner in allen Fragen rund ums Rad und die starke Stimme für mehr Fahrradmobilität.

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte noch weitere Vorteile: Sie können - egal, wo Sie in Deutschland mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Informationen rund um alles, was Sie politisch, technisch und im Alltag an Fahrradthemen bewegt. Wir bieten  außerdem unseren Mitgliedern Sonderkonditionen bei Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern. Wie wäre es mit einer Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die ein schnelles Anhalten ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

  • Worauf sollten Radfahrende besonders achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Wer von einem "E-Bike" spricht, meint in der Regel ein Pedelec. Denn ein richtiges "E-Bike" ist in Wirklichkeit eine Art Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Diese Art der Fortbewegungsmittel spielt am Markt aber keine große Rolle. Ein Pedelec unterstützt Radfahrende hingegen nur, wenn diese gleichzeitig ihre Muskelkraft einsetzen. Neben dem Pedelec gibt es noch das S-Pedelec, das für Speed steht und mit bis zu 45 km/h unterstützt. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig.

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