Wettbewerb „Deutschlands fahrradfreundlichste Schule“ gestartet

 

Die Initiative Aktion FahrRad sucht auch 2022 wieder „Deutschlands fahrradfreundlichste Schule“. Bis 30. Juni können sich alle weiterführenden Schulen in Deutschland, in denen Radfahren eine besondere Rolle spielt, für den Preis bewerben.

 

Die AKTIONfahrRAD sucht auch 2022 wieder „Deutschlands fahrradfreundlichste Schule“.
Die AKTIONfahrRAD sucht auch 2022 wieder „Deutschlands fahrradfreundlichste Schule“. © ADFC

Die Auszeichnung wird jedes Jahr vergeben und wendet sich an Schulen, an denen mindestens zwei Lehrer*innen Radprojekte anbieten, die nachhaltig funktionieren.

Wettbewerb will belohnen und Anreiz schaffen

Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb, um das Thema Fahrrad auch an weiterführenden Schulen ins Blickfeld zu rücken. Vor dem Hintergrund der aktuellen Umwelt-, Gesundheits- und Verkehrsproblematik ist es wichtig, Schülerinnen und Schüler für das Thema Fahrrad zu sensibilisieren, so die Initiative.

Die Auszeichnung als „Fahrradfreundlichste Schule Deutschlands“ belohnt Lehrerinnen und Lehrer entweder für ihr Engagement in der eigenen Schule oder gibt ihnen einen Anreiz, um das Thema Rad in ihre Schule zu tragen.

Sonderpreise in den Kategorien Mobilität, Sport und Beginners

Neben dem Preis der „Fahrradfreundlichsten Schule Deutschlands“ werden die drei Sonderpreise „Mobilität“, „Sport“ und „Beginners“ vergeben.

Die Vergabe der Preise erfolgt nach Kriterien, die die Deutsche Sporthochschule in Köln vorgegeben hat. Bis 30. Juni 2022 können sich alle weiterführenden Schulen in Deutschland bewerben, in denen Radfahren eine besondere Rolle spielt.

 


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Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die ein schnelles Anhalten ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

  • Worauf sollten Radfahrende besonders achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Wer von einem E-Bike spricht, meint in der Regel ein Pedelec. Denn ein richtiges E-Bike ist in Wirklichkeit eine Art Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Diese Art der Fortbewegungsmittel spielt am Markt aber keine große Rolle. Ein Pedelec unterstützt Radfahrende hingegen nur, wenn diese gleichzeitig ihre Muskelkraft einsetzen. Neben dem Pedelec gibt es noch das S-Pedelec, das für Speed steht und mit bis zu 45 km/h unterstützt. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig.

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