Neuer Mountain-Bike-Rundkurs in Essen eröffnet.

 

Der Regionalverband Ruhr (RVR) hat den Mountainbike-Rundkurs in der Haldenlandschaft Schurenbach in Essen eröffnet. Der "Brammen-Trail" führt auf rund sechs Kilometern über die Schurenbachhalde mit ihrer Landmarke "Bramme für das Ruhrgebiet".

 

Mountainbike-Trial auf der  Schurenbachhalde in Essen.
Mountainbike-Trial auf der Schurenbachhalde in Essen. © RVR / Wiciok

Es sind abwechslungsreiche Ecken, die man über die Haldenlandschaft entdecken kann. Dabei bieten sich atemberaubende Ausblicke von den Zechenhalden, die durch den Bergbau entstanden sind. Über den Knotenpunkt 61 ist der neue Rundkurs auch eng mit dem regionalen Radwegenetz radrevier.ruhr verbunden, der kürzlich als erste urbane ADFC-Radreise-Region in Deutschland zertifiziert wurde. Um Unfälle zu vermeiden, darf der Rundkurs nur in der angegebenen Fahrtrichtung befahren werden. Helm und Handschuhe sind auf der speziell für MTB konzipierten Strecke notwendig. Die Halde Eickwinkel eignet sich besonders für MTB-Fahranfängerinnen und -anfänger. Bei Dunkelheit und Dämmerung ist das Befahren nicht erlaubt.

Die Mountainbike-Strecke ist eine von 27 Maßnahmen aus dem Aktionsprogramm Grüne Lückenschlüsse, die zu 100 Prozent vom NRW-Umweltministerium mit rund 2,2 Millionen Euro gefördert werden. Das Aktionsprogramm ist Teil der Offensive Grüne Infrastruktur 2030, das als ein Leitprojekt des RVR aus der Ruhr-Konferenz NRW hervorgegangen war. Ziel der Kampagne ist es, ein chgängiges Netz aus Grün- und Freiräumen im Ruhrgebiet zu schaffen und das Ruhrgebiet nachhaltig, resilient und zukunftsfähig zu gestalten.

Der RVR will sich sogar verstärkt für den Mountainbike-Sport im Ruhrgebiet engagieren, sagte Nina Frense, RVR-Beigeordnete für den Bereich Umwelt und Grüne Infrastruktur. "Durch ein verbessertes Angebot mit ausgewählten Standorten und offiziellen Strecken machen wir so die grüne Infrastruktur der Metropole Ruhr auch für eine jüngere Zielgruppe und Sportbegeisterte erlebbar. Gleichzeitig tragen wir mit einer gezielten Routenplanung zum Schutz der Natur." Dem Regionalverband Ruhr gehören inzwischen 46 ehemaligen Zechenhalden.

 


https://nrw.adfc.de/neuigkeit/neuer-mountain-bike-rundkurs-in-essen-eroeffnet

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC NRW?

    Der Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs ist die Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in NRW. Wir werben in Politik und Öffentlichkeit für ein eiheitliches Radverkehrssystem mit hohen Qualitätsstandards für Alltags- sowie Freizeitfahrerinnen und -fahrer.

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  • Wie viele Mitglieder hat der ADFC NRW?

    Der ADFC NRW ist mit mehr als 50.000 Mitgliedern der stärkste Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. 
    Wir sind Servicepartner in allen Fragen rund ums Rad und die starke Stimme für mehr Fahrradmobilität.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die ein schnelles Anhalten ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

  • Worauf sollten Radfahrende besonders achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Wer von einem "E-Bike" spricht, meint in der Regel ein Pedelec. Denn ein richtiges "E-Bike" ist in Wirklichkeit eine Art Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Diese Art der Fortbewegungsmittel spielt am Markt aber keine große Rolle. Ein Pedelec unterstützt Radfahrende hingegen nur, wenn diese gleichzeitig ihre Muskelkraft einsetzen. Neben dem Pedelec gibt es noch das S-Pedelec, das für Speed steht und mit bis zu 45 km/h unterstützt. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig.

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