Nach zwei Jahren Pause: NRW-Radtour startet im Juli 2022

 

Fahrradfans mussten lange warten. Doch 2022 startet die NRW-Radtour wieder. Sie führt diesmal durch den Euregio-Raum. Die ADFC-Tour-Scouts sind mit dabei: durch malerische Landschaften entlang der Flüsse Erft, Wurm und Rur.

 

NRW-Radtour © NRW Radtour

2022er-NRW-Radtour macht das Dutzend voll!

Zum zwölften Mal veranstaltet die Nordrhein-Westfalen-Stiftung gemeinsam mit WESTLOTTO die viertägige Radtour für Freizeitradler. Startpunkt ist am 7. Juli in Jülich der Brückenkopf-Park. Von dort geht es auf einer Länge von 245 Kilometern über die Etappenziele Mönchengladbach und einer Doppelübernachtung in Aachen zum Ausgangspunkt zurück. Höhepunkt und Abschluss jeder Etappe sind die WDR 4 Sommer Open Airs, zu denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Radtour, wie auch interessierte Gäste eingeladen sind.

Umfangreiches Programm:
Die NRW-Radtour 2022 führt an insgesamt vier Tagen u.a. über Bergheim, Rheydt, Geilenkirchen, Alsdorf, Aachen, Stolberg, Düren und zurück nach Jülich. Als besonderes Highlight erwartet die Teilnehmerinnen und Teilnehmer eine Stippvisite in die benachbarten Länder Belgien und den Niederlanden mit einem Zwischenstopp am Dreiländereck.


Tour verbindet Natur und Kultur
Entlang der Route liegen auch zahlreiche Natur- und Kulturprojekte, die von der NRW-Stiftung aus Lotteriemitteln von WestLotto gefördert werden. Dazu gehören etwa der restaurierte Brückenkopfpark in Jülich, der Zinkhütter Hof in Stolberg, das Papiermuseum in Düren, Schloss Dyck in Jüchen und einige von der NRW-Stiftung gesicherte Naturschutzgebiete, wie der Freyenter Wald an der Grenze zu Belgien oder die Drover Heide bei Düren.

Kosten für die Teilnehmenden:
Die Teilnahmegebühren betragen je nach Übernachtungskategorie zwischen 185 und 395 Euro für die gesamte Tour. Unterwegs sorgen Tour-Scouts des ADFC, der DRK-Sanitätsdienst und die Polizei für einen reibungslosen Ablauf.

Anmeldungen sind in allen WestLotto-Annahmestellen oder unter www.nrw-radtour.de möglich.

 

 


https://nrw.adfc.de/neuigkeit/nach-zwei-jahren-pause-nrw-radtour-startet-im-juli-2022

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC NRW?

    Der Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs ist die Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in NRW. Wir werben in Politik und Öffentlichkeit für ein eiheitliches Radverkehrssystem mit hohen Qualitätsstandards für Alltags- sowie Freizeitfahrerinnen und -fahrer.

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  • Wie viele Mitglieder hat der ADFC NRW?

    Der ADFC NRW ist mit mehr als 50.000 Mitgliedern der stärkste Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. 
    Wir sind Servicepartner in allen Fragen rund ums Rad und die starke Stimme für mehr Fahrradmobilität.

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auch auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte noch weitere Vorteile: Sie können - egal, wo Sie in Deutschland mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind - auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem Radwelt-Magazin Informationen rund um alles, was Sie politisch, technisch und im Alltag an Fahrradthemen bewegt. Wir bieten  außerdem unseren Mitgliedern Sonderkonditionen bei Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern. Wie wäre es mit einer Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die ein schnelles Anhalten ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

  • Worauf sollten Radfahrende besonders achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Wer von einem E-Bike spricht, meint in der Regel ein Pedelec. Denn ein richtiges E-Bike ist in Wirklichkeit eine Art Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Diese Art der Fortbewegungsmittel spielt am Markt aber keine große Rolle. Ein Pedelec unterstützt Radfahrende hingegen nur, wenn diese gleichzeitig ihre Muskelkraft einsetzen. Neben dem Pedelec gibt es noch das S-Pedelec, das für Speed steht und mit bis zu 45 km/h unterstützt. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig.

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