Kreis Coesfeld ist Fahrradfreundlicher Arbeitgeber in Gold

 

Der Kreis Coesfeld zählt zu den 44 Arbeitgebern in Nordrhein-Westfalen, die das Radfahren ihrer Mitarbeitenden fördern und sich damit vorbildlich für die nachhaltige Mobilität einsetzen.

 

Der Kreis Coesfeld ist als Fahrradfreundlicher Arbeitgeber in Gold zertifiziert worden. © Pressestelle Kreis Coesfeld

Der Kreis Coesfeld hat sich vom Allgemeinden Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) unter die Lupe nehmen lassen. Das Ergebnis: Das Zertifikat in Gold. Damit ist der Kreis Coesfeld einer von erst elf Arbeitgebern in NRW, die diese Stufe erreicht haben und in guter Gesellschaft mit dem Luisen-Hospital in Aachen, WBG Lünen, dem Universitätsklinikum Bonn, der EWG Essen und weiteren. Sie alle stehen für eine systematische Förderung des Radverkehrs. 

Kreis Coesfeld profitiert auch
Denn Mitarbeitende, die mit dem Rad zur Arbeit kommen, haben mehr Bewegung und im Durchschnitt ein Drittel weniger Krankheitstage. Fahrradfreundliche Maßnahmen tragen auch zum betrieblichen Umweltmanagement bei und sind daher ein wesentlicher Bestandteil eines nachhaltigen Mobilitätsmanagements.

Bereits drei kommunale Fahrradfreundliche Arbeitgeber in NRW
Der Kreis Coesfeld ist neben dem Kreis Steinfurt und der Stadt Siegen schon der dritte kommunale Arbeitgeber in NRW, der an diesem Programm teilgenommen hat. 

 

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Landrat Dr. Christian Schulze Pellengahr und der Kreis-Klimaschutzmanager Cornelius Dahm betonen die Bedeutung des Engagements für den Klimaschutz: „Fahrradfreundliche Arbeitgeber sparen Ressourcen und setzen Finanzen sinnvoll ein: Radabstellanlagen sind günstiger und brauchen weniger Platz als Pkw-Parkplätze.“

Auch der Kreis Coesfeld sorgt dafür, dass die Fahrräder der Beschäftigten sicher, trocken und möglichst ebenerdig abgestellen werden können. Dazu wurden die überdachten Fahrrad-Stellplätze an den Kreishäusern erweitert. Auch fest montierte Servicestationen gibt es nun im Fahrradkeller des Kreishauses I und im alten Kreishaus.

Werkzeuge, Duschen und mehr
Im Kreishaus V steht für Mitarbeitende mit einem längeren Weg zwischen Wohn- und Arbeitsort ein Mehrzweckraum mit Umkleiden und Duschen zur Verfügung. Außerdem motiviert der Kreis die Bürger*innen und Mitarbeitenden zur Teilnahme an Aktionen wie „Stadtradeln“ und „Mit dem Rad zur Arbeit“. Auch eigene Radtouren werden inzwischen auf einer Online-Plattform angeboten. Bundesswiet haben bislang 161 Betriebe an der Zertifizierung teilgenommen. Seit 2017 vergibt der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) die neue EU-weite Zertifizierung „Fahrradfreundlicher Arbeitgeber“.

https://nrw.adfc.de/neuigkeit/kreis-coesfeld-ist-fahrradfreundlicher-arbeitgeber-in-gold

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC NRW?

    Der Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs ist die Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in NRW. Wir werben in Politik und Öffentlichkeit für ein eiheitliches Radverkehrssystem mit hohen Qualitätsstandards für Alltags- sowie Freizeitfahrerinnen und -fahrer.

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  • Wie viele Mitglieder hat der ADFC NRW?

    Der ADFC NRW ist mit mehr als 50.000 Mitgliedern der stärkste Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. 
    Wir sind Servicepartner in allen Fragen rund ums Rad und die starke Stimme für mehr Fahrradmobilität.

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte noch weitere Vorteile: Sie können - egal, wo Sie in Deutschland mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Informationen rund um alles, was Sie politisch, technisch und im Alltag an Fahrradthemen bewegt. Wir bieten  außerdem unseren Mitgliedern Sonderkonditionen bei Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern. Wie wäre es mit einer Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die ein schnelles Anhalten ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

  • Worauf sollten Radfahrende besonders achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Wer von einem E-Bike spricht, meint in der Regel ein Pedelec. Denn ein richtiges E-Bike ist in Wirklichkeit eine Art Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Diese Art der Fortbewegungsmittel spielt am Markt aber keine große Rolle. Ein Pedelec unterstützt Radfahrende hingegen nur, wenn diese gleichzeitig ihre Muskelkraft einsetzen. Neben dem Pedelec gibt es noch das S-Pedelec, das für Speed steht und mit bis zu 45 km/h unterstützt. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig.

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