ADFC NRW auf Fahrradmessen in NRW

 

Der ADFC NRW will sich im ersten Quartal 2022 auf gleich drei Fahrradmessen in Nordrhein-Westfalen präsentieren: in Kalkar, in Essen und in Siegburg.

 

FAHRRAD ESSEN 2022 steht in den Startlöchern
Die FAHRRAD ESSEN findet vom 17. bis 20. Februar 2022 in den Messehallen 4 und 5 statt. Nachdem die Branche während der Corona-Pandemie einen gigantischen Boom erlebt hat, werden sich die Aussteller nach der Zwangspause erstmals wieder vor Ort versammeln und in einer großen Vielfalt  ihre Kunden beraten. Die Messebesucher dürfen sich zusätzlich auf ein attraktives Rahmenprogramm und innovative Trendthemen freuen. Ein maßgeschneidertes Hygienekonzept ist selbstverständlich.

RAD+FREIZEIT 2022
Zwei Jahre ohne Reisemesse sind genug: Am 27. März 2022 steigt endlich die 22. Auflage der ADFC-Reisemesse Rad+Freizeit. Sie dürfen sich auf die nächste Messe ganz besonders freuen: Denn im neu gebauten RHEIN-SIEG-FORUM steht uns deutlich mehr Fläche zur Verfügung. Alles ist modern und kein Vergleich mit der baufälligen, seit zwei Jahren gesperrten Stadthalle Bad Godesberg. Die Vorbereitungen der Messe laufen auf Hochtouren. „Das neue RHEIN-SIEG-FORUM bietet uns nicht nur 1300 Quadratmeter mehr Ausstellungsfläche als die Stadthalle, sondern auch modernste Kongresstechnik und neue Präsentationsmöglichkeiten“, freut sich der ADFC-Messechef Jörn Frank. Wegen Corona ist die Messe 2020 und 2021 gleich zwei Mal hintereinander ausgefallen. Umso größer ist der Wunsch von Ausstellern und Besuchern, endlich wieder zusammenzukommen, um neue regionale Ausflugsziele, Mehrtagesziele und Urlaubsregionen

Touristik-Messe Niederrhein Kalkar lockt am 02./03. April 2022 mit Themen Wandern, Radfahren und Outdoor-Aktivitäten
Für die Besucher gibt es an den Ständen der mehr als 160 Anbieter fachkundige Beratung rund um Wandern, Radfahren, Camping und weitere Outdoor-Aktivitäten. Hotels, Pensionen und Ferienhöfe präsentieren ihre Unterkünfte. Von rustikal bis luxuriös ist für jeden Geschmack das ein Angebot dabei. Freizeitbetriebe der Region zeigen Ideen für den nächsten Wochenendtrip oder Familienausflug. Die Zahlen der Aktivurlauber sind weiterhin steigend. Verstärkt wirbt die Tourismus- und Hotelbranche mit Angeboten zum Thema Wandern und Radwandern. Diesen Trend greift die Messe auf und befasst sich auch mit dem Thema Aktivität und Fitness im Alter. Entdecken Sie die schönsten Wanderwege Deutschlands und die beliebtesten grenzüberschreitenden Radfahrrouten. Für Jung und Alt bietet ein abenteuerlicher Streifzug durch die Natur Abwechslung und Erholung vom Alltag.

 

https://nrw.adfc.de/neuigkeit/fahrradmessen-2022

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC NRW?

    Der Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs ist die Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in NRW. Wir werben in Politik und Öffentlichkeit für ein eiheitliches Radverkehrssystem mit hohen Qualitätsstandards für Alltags- sowie Freizeitfahrerinnen und -fahrer.

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  • Wie viele Mitglieder hat der ADFC NRW?

    Der ADFC NRW ist mit mehr als 50.000 Mitgliedern der stärkste Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. 
    Wir sind Servicepartner in allen Fragen rund ums Rad und die starke Stimme für mehr Fahrradmobilität.

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auch auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte noch weitere Vorteile: Sie können - egal, wo Sie in Deutschland mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind - auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem Radwelt-Magazin Informationen rund um alles, was Sie politisch, technisch und im Alltag an Fahrradthemen bewegt. Wir bieten  außerdem unseren Mitgliedern Sonderkonditionen bei Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern. Wie wäre es mit einer Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die ein schnelles Anhalten ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

  • Worauf sollten Radfahrende besonders achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Wer von einem E-Bike spricht, meint in der Regel ein Pedelec. Denn ein richtiges E-Bike ist in Wirklichkeit eine Art Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Diese Art der Fortbewegungsmittel spielt am Markt aber keine große Rolle. Ein Pedelec unterstützt Radfahrende hingegen nur, wenn diese gleichzeitig ihre Muskelkraft einsetzen. Neben dem Pedelec gibt es noch das S-Pedelec, das für Speed steht und mit bis zu 45 km/h unterstützt. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig.

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