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Bei geführte Radtouren auf Abstand und erlaubte Gruppengröße achten. © ADFC/Marcus Gloger

Tipps und Empfehlungen zu geführten Radtouren

 

Geführte Radtouren sind trotz der pandemiebedingten Einschränkungen unter Auflagen teilweise möglich. Der ADFC hat, als einer der größten Radtourenanbieter weltweit, Kriterien für geführte Radtouren aufgestellt.

 

Die Corona-Verordnungen der Bundesländer sehen Kontaktbe- und weitere Einschränkungen vor, dennoch sind vereinzelt geführte Radtouren möglich, so es Ausnahmen für den Breiten- und Freizeitsport gibt. Geführte ADFC-Radtouren finden deshalb nur abhängig von bundesweiten bzw. landesweiten Regelungen statt.

Der ADFC ist sich seiner Verantwortung bewusst und unternimmt alles, um eine sichere Teilnahme an seinen Angeboten zu ermöglichen, sofern diese stattfinden dürfen. Dazu gehört auch die Einhaltung der empfohlenen Hygiene- und Abstandsregeln. Wer einer Risikogruppe angehört, sollte sich genau überlegen, ob die Angebote des ADFC wirklich individuell in Frage kommen.

Für ADFC-geführte Radtouren gelten folgende Kriterien:

  • Wenn sie stattfinden dürfen, finden sie vor allem abseits belebter Strecken und Ziele statt.
  • Eine rechtzeitige Anmeldung ist wegen der begrenzten Zahl an Teilnehmer*innen erforderlich, die jeweils geltende Obergrenze wird nicht überschritten.
  • Teilnehmer*innen übermitteln ihre Kontaktdaten online oder telefonisch und Tourenleiter*innen fragen diese vor der Tour ab. Die Daten werden eine gewisse Zeit gespeichert, um gegebenenfalls dabei zu helfen, Infektionsketten nachzuvollziehen.
  • Die Radtouren finden kontaktlos und unter Einhaltung der Hygieneregeln statt. Der Mindestabstand wird beim Fahrrad hintereinander und nebeneinander und bei Pausen eingehalten - daran halten sich auch Teilnehmer*innen aus einem Haushalt, da es für Außenstehende nicht nachvollziehbar ist, wer aus einem Haushalt stammt.
  • Der ADFC erlässt keine Pflicht, einen Mund-Nasenschutz während einer geführten Radtour zu tragen, empfiehlt aber bei der Begrüßung bzw. während der Pausen etc. einen geeigneten Mund-Nasenschutz zu tragen. Gibt es anderslautende bundesweite oder  örtliche Vorschriften, so sind diese einzuhalten.
  • Vorerst sollen sich ADFC-geführten Radtouren auf das Radfahren beschränken, das heißt, die Touren finden im Freien statt (Start- und Zielpunkte, Pausen, Unterbrechungen und Einkehr). Gibt es amtliche Vorschriften oder Ausnahmen dazu, dann haben diese Gültigkeit. Gastronomie: Hier kann es bundesweit oder lokal zu Einschränkungen durch das Infektionsgeschehen kommen, daher sollten vorab Informationen über Zugangsbeschränkungen/Reservierungen und Besuchsregelungen des jeweiligen Betriebs eingeholt und befolgt werden.
  • Teilnehmer*innen müssen ihr eigenes Risiko beurteilen und sich die Radtour auch zutrauen. Im Zweifel bei der Tourenleitung nachfragen, die Auskünfte zu Länge, Dauer und Schwierigkeitsgrad der Tour geben kann, nicht zu medizinischen Fragen!

 

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https://nrw.adfc.de/artikel/tipps-und-empfehlungen-zu-gefuehrten-radtouren-3

Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC NRW?

    Der Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs ist die Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in NRW. Wir werben in Politik und Öffentlichkeit für ein eiheitliches Radverkehrssystem mit hohen Qualitätsstandards für Alltags- sowie Freizeitfahrerinnen und -fahrer.

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  • Wie viele Mitglieder hat der ADFC NRW?

    Der ADFC NRW ist mit mehr als 50.000 Mitgliedern der stärkste Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. 
    Wir sind Servicepartner in allen Fragen rund ums Rad und die starke Stimme für mehr Fahrradmobilität.

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte noch weitere Vorteile: Sie können - egal, wo Sie in Deutschland mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Informationen rund um alles, was Sie politisch, technisch und im Alltag an Fahrradthemen bewegt. Wir bieten  außerdem unseren Mitgliedern Sonderkonditionen bei Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern. Wie wäre es mit einer Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die ein schnelles Anhalten ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

  • Worauf sollten Radfahrende besonders achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Wer von einem "E-Bike" spricht, meint in der Regel ein Pedelec. Denn ein richtiges "E-Bike" ist in Wirklichkeit eine Art Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Diese Art der Fortbewegungsmittel spielt am Markt aber keine große Rolle. Ein Pedelec unterstützt Radfahrende hingegen nur, wenn diese gleichzeitig ihre Muskelkraft einsetzen. Neben dem Pedelec gibt es noch das S-Pedelec, das für Speed steht und mit bis zu 45 km/h unterstützt. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig.

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