Deutschland per Rad entdecken.

Deutschland per Rad entdecken beim #Abseitsradeln. © ADFC/Marcus Gloger

Tipps und Empfehlungen für Radausflüge und Radreisen

 

Radreisen, Radtouren und Ausflüge sind möglich, müssen aber gut geplant werden. Kontaktbeschränkungen und Abstandhalten gelten auch auf dem Rad und gefühlt gibt es in jedem Bundesland andere Regeln und Termine für Lockerungen. Hier Tipps vom ADFC.

 

Für Radreisen, Radtouren und Radausflüge sind die allgemein gültigen Verhaltensregeln verbindlich:. Es gelten

  • die aktuellen Kontaktbeschränkungen
  • die aktuellen Hygiene- und Abstandsregelungen
  • ein rücksichtsvoller Umgang miteinander sowie der Gesundheitsschutz und die Rücksichtnahme auf Risikogruppen

Touren sollten zunächst individuell, zu zweit oder, wenn erlaubt, in Klein(st)gruppen (Anzahl der Haushalte und Regelung der jeweiligen Bundesländer beachten!) unternommen werden.

Der ADFC empfiehlt

  • vorab die Regelungen der jeweiligen Bundesländer zu checken: Für Gastronomie- und Beherbergungsbetriebe sowie  für Lockerungen der Reisebeschränkungen gelten unterschiedliche Regelungen und Termine. Auf der Internetseite von Bett+Bike gibt es eine Übersicht über die Gastronomie- und Tourismusregelungen in den Bundesländern: www.bettundbike.de/tipps/corona-reisetipps/
  • einen geeigneten Mund- und Nasenschutz zu tragen, sobald man in Kontakt mit anderen tritt. Beim Radfahren muss er nicht getragen werden
  • Hotspots zu meiden und sich über Öffnungszeiten von Museen und Freizeiteinrichtungen zu informieren, ggf. müssen vorab Onlinetickets erworben werden und/oder es werden nur begrenzt Menschen eingelassen
  • ggf. auf Selbstversorgung zurückgreifen
  • bei Reisen mit Übernachtung gilt: Vorab bei beim Übernachtungsbetrieb informieren! Es gelten besondere Hygieneregelungen, z. B. darf nur eine bestimmte Bettenzahl belegt werden, ggf. gibt es Abweichungen/Einschränkungen bei Verpflegung (z. B. kein Buffet) oder Wellnessangeboten

 

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#ABSEITSRADELN

 

Tipps und Empfehlungen zur Routenauswahl und Reisevorbereitung

Egal, ob Tagesausflug oder Radurlaub: Deutschland bietet ein breites Angebot aus über 250 Radfernwegen und mehreren hundert regionalen Themenrouten. Wer mit dem Rad unterwegs ist, kann bekannte Publikums- und Ausflugsmagneten vermeiden und das Unbekannte entdecken, auch in der eigenen Region.

Der ADFC empfiehlt

  • je unbekannter, desto besser: Flussradrouten und bekannte Ferienstraßen sind sehr beliebt und entsprechend belebt, vor allem an zentralen Knotenpunkten oder Stadtein- und Ausfahrten. Daher sollte man neue Strecken(abschnitte) ausprobieren statt auf bekannte zurückzugreifen und Ziele aus der zweiten Reihe wählen.
  • regional radeln statt in die Ferne schweifen: Routen und Ziele wählen, bei denen man direkt von der Haustür starten und enden kann
  • anders ist Trumpf: belebte Plätze oder Orte meiden, antizyklisch unterwegs sein und nicht zu Stoßzeiten/Wochenenden/Feiertagen fahren, ggf. andere Richtungen/Rundtouren gegen Uhrzeigersinn
  • auf eine gute Vorbereitung setzen: Strecken mit Bedacht auswählen und für die Recherche etwas mehr Zeit einplanen. Da Unterkünfte Auflagen haben und nicht die volle Zimmerkapazität bieten können, empfiehlt es sich im Voraus zu buchen und den Vorab-Ticketkauf bei Freizeiteinrichtungen zu nutzen
  • weniger ist mehr: die Übernachtungskapazitäten sind begrenzt, daher sind Kurzreisen in der Umgebung eine gute Alternative

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Häufige Fragen von Alltagsfahrern

  • Was macht der ADFC NRW?

    Der Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs ist die Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in NRW. Wir werben in Politik und Öffentlichkeit für ein eiheitliches Radverkehrssystem mit hohen Qualitätsstandards für Alltags- sowie Freizeitfahrerinnen und -fahrer.

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  • Wie viele Mitglieder hat der ADFC NRW?

    Der ADFC NRW ist mit mehr als 50.000 Mitgliedern der stärkste Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. 
    Wir sind Servicepartner in allen Fragen rund ums Rad und die starke Stimme für mehr Fahrradmobilität.

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte noch weitere Vorteile: Sie können - egal, wo Sie in Deutschland mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Informationen rund um alles, was Sie politisch, technisch und im Alltag an Fahrradthemen bewegt. Wir bieten  außerdem unseren Mitgliedern Sonderkonditionen bei Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern. Wie wäre es mit einer Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die ein schnelles Anhalten ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

  • Worauf sollten Radfahrende besonders achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Wer von einem "E-Bike" spricht, meint in der Regel ein Pedelec. Denn ein richtiges "E-Bike" ist in Wirklichkeit eine Art Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Diese Art der Fortbewegungsmittel spielt am Markt aber keine große Rolle. Ein Pedelec unterstützt Radfahrende hingegen nur, wenn diese gleichzeitig ihre Muskelkraft einsetzen. Neben dem Pedelec gibt es noch das S-Pedelec, das für Speed steht und mit bis zu 45 km/h unterstützt. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig.

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