von links nach rechts: Stadtbaurat Robin Denstorff (Stadt Münster), Andreas Bittner (ADFC), Olaf Timm (GF nts), Fenna van Lessen (nts Radverkehrsbeauftragte), Rolf Suhre (GF nts) © nts Ingenieurgesellschaft

nts Ingenieurgesellschaft erster fahrradfreundlicher Arbeitgeber in Münster

 

Die nts Ingenieurgesellschaft ist das erste Unternehmen in Münster, das als fahrradfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet wurde und direkt den begehrten Goldstatus erreicht hat.

 

Das Büro befasst sich im Bereich der Verkehrsplanung intensiv mit der Planung von Radwegen und der Erstellung von Mobilitätskonzepten.

Die Zertifizierung durch den ADFC basiert auf umfangreichen Prüfungen und Kriterien die erfüllt werden mussten: nts bietet u. a. seit 2019 das so genannte Jobrad an. Alle Mitarbeiter*innen können unter finanzieller Förderung ihr Wunschfahrrad besonders günstig leasen. Auf dem Betriebsgelände befinden sich ausreichend überdachte und beleuchtete Fahrabstellflächen, zweimal im Jahr wird ein professioneller Fahrrad-Check durchgeführt und vor Ort wurde eine Service-Station eingerichtet. Diese und viele weitere Angebote wurden von nts für die Mitarbeiter*innen und Kunden umgesetzt.

„Wir leben das Thema Radverkehr und möchten auch unsere Mitarbeiter*innen motivieren, für den Arbeitsweg das Fahrrad zu nutzen”, so Olaf Timm, Geschäftsführer der nts Ingenieurgesellschaft – er nahm das Zertifikat für den Standort in Münster entgegen.

Sara Tsudome, Projektleiterin beim ADFC-Bundesverband, sagt: „Die nts Ingenieurgesellschaft mbH hat den positiven Nutzen der Radverkehrsförderung erkannt. Die Fahrradkultur am Arbeitsplatz vereint gleich mehrere Vorteile: Sie ist modern, zukunftsorientiert und fördert die Mitarbeiter*innenbindung sowie das Teamgefühl“, so Tsudome weiter. Zugleich kann ein Arbeitgeber beim betrieblichen Gesundheits-, Umwelt-und Mobilitätsmanagement punkten, insbesondere wenn er auch Dienstrad-Angebote macht. „Wir freuen uns außerdem, dass mit nts ein Arbeitgeber aus Münster mit gutem Beispiel vorangeht“.

Auch Stadtbaurat Robin Denstorff zeigt sich erfreut über die erfolgte Auszeichnung des Münsteraner Planungsbüros: „nts beschäftigt sich jeden Tag mit nachhaltiger Mobilität und lebt das im eigenen Unternehmen. Ich hoffe, dass diesem Beispiel weitere Unternehmen in Münster folgen werden“.

 

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https://nrw.adfc.de/artikel/nts-ingenieurgesellschaft-erster-fahrradfreundlicher-arbeitgeber-in-muenster-2

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC NRW?

    Der Landesverband Nordrhein-Westfalen e.V. des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs ist die Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in NRW. Wir werben in Politik und Öffentlichkeit für ein eiheitliches Radverkehrssystem mit hohen Qualitätsstandards für Alltags- sowie Freizeitfahrerinnen und -fahrer.

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  • Wie viele Mitglieder hat der ADFC NRW?

    Der ADFC NRW ist mit mehr als 50.000 Mitgliedern der stärkste Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs e.V. 
    Wir sind Servicepartner in allen Fragen rund ums Rad und die starke Stimme für mehr Fahrradmobilität.

  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluss auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auch auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte noch weitere Vorteile: Sie können - egal, wo Sie in Deutschland mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind - auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem Radwelt-Magazin Informationen rund um alles, was Sie politisch, technisch und im Alltag an Fahrradthemen bewegt. Wir bieten  außerdem unseren Mitgliedern Sonderkonditionen bei Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern. Wie wäre es mit einer Mitgliedschaft?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die ein schnelles Anhalten ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

  • Worauf sollten Radfahrende besonders achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen. Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Wer von einem E-Bike spricht, meint in der Regel ein Pedelec. Denn ein richtiges E-Bike ist in Wirklichkeit eine Art Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Diese Art der Fortbewegungsmittel spielt am Markt aber keine große Rolle. Ein Pedelec unterstützt Radfahrende hingegen nur, wenn diese gleichzeitig ihre Muskelkraft einsetzen. Neben dem Pedelec gibt es noch das S-Pedelec, das für Speed steht und mit bis zu 45 km/h unterstützt. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig.

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