<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?>


    <rss version="2.0"
         xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
         xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom">
        <channel>
            <title>Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Nordrhein-Westfalen e. V.</title>
            <link>https://nrw.adfc.de</link>
            <description>RSS-Newsfeed mit Neuigkeiten, Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Nordrhein-Westfalen e. V.</description>
            <language>de</language>
            
                <copyright>Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club Landesverband Nordrhein-Westfalen e. V.</copyright>
            
            <pubDate>Sat, 30 May 2026 13:44:50 +0200</pubDate>
            <lastBuildDate>Sat, 30 May 2026 13:44:50 +0200</lastBuildDate>
            
            <atom:link href="https://nrw.adfc.de/presse?type=9818" rel="self" type="application/rss+xml" />
            <generator>TYPO3 EXT:news</generator>
            
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-69933</guid>
                        <pubDate>Tue, 19 May 2026 11:19:06 +0200</pubDate>
                        <title>ADFC NRW sieht geplante Verschärfung des Landesforstgesetzes kritisch</title>
                        <link>https://nrw.adfc.de/pressemitteilung/adfc-nrw-sieht-geplante-verschaerfung-des-landesforstgesetz-kritisch</link>
                        <description>Düsseldorf, 19. Mai 2026
09/26</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz NRW hat am 13. Mai 2026 ein neues Landesforstgesetz an Verbände zur Anhörung gegeben. Der Entwurf sieht eine deutliche Verschärfung vor, welche das Fahrradfahren auf schmalen Pfaden in Wäldern illegalisieren würde. Der ADFC NRW sieht die Änderungen sehr kritisch.</strong></p>
<p><strong>Neues Gesetz würde auch Alltagsradwege illegalisieren</strong></p>
<p>Das bisherige Landesforstgesetz NRW erlaubt Radfahren auf „Straßen und festen Wegen“. Im neuen Gesetzesentwurf in §2 Absatz 2 ist vorgesehen, dass das Radfahren in NRWs Wäldern auf Straßen und Fahrwege beschränkt wird. Fahrwege werden in der Gesetzesbegründung so definiert, dass sie ganzjährig durch zweispurige, nicht geländegängige Fahrzeuge befahrbar sind. Schmale Pfade und Trails werden im Entwurf explizit ausgeschlossen. <strong>In der Praxis würde das bedeuten, dass viele Alltags- und Freizeitwege in NRWs Waldgebieten nicht mehr mit Fahrrädern befahren werden dürften. Vor dem Hintergrund, dass andere Bundesländer über eine Liberalisierung nachdenken, wäre das ein massiver Rückschritt für NRW.</strong></p>
<p><strong>Positionen des ADFC NRW zum Betretungsrecht</strong></p><ul class="listicon2"><li>Der ADFC NRW setzt sich für <strong>naturschonendes Radfahren</strong> ein. Radfahrende können dies umsetzen, indem sie respektvoll und achtsam mit der Natur und anderen Erholungssuchenden umgehen. Grundvoraussetzung dafür ist, dass Radfahrende nach dem Vorsorgeprinzip handeln und ihre eigene Verantwortung für eine intakte Natur anerkennen.</li><li>Der ADFC NRW setzt sich dafür ein, dass die <strong>Kriterien für die Eignung von Wegen nicht verschärft werden</strong>. Die neue Formulierung hinsichtlich Breite und Befahrbarkeit durch Pkws könnte zum Ausschluss von Radfahrenden bei der Nutzung des Waldes führen. Die bisherige Definition „Straßen und feste[n] Wege[n]“ ist ausreichend.</li><li>Der ADFC NRW spricht sich für eine <strong>bundesweit einheitliche Regelung</strong> zu Radfahren auf Wegen im Wald und in der freien Landschaft aus. Die unterschiedlichen Regelungen in den Bundesländern sind oft nicht bekannt. Eine einheitliche Regelung würde die Kommunikation vereinfachen und könnte so zu naturschonendem Verhalten im Wald beitragen.</li><li>Der ADFC NRW setzt sich <strong>gegen das Fahren abseits von Wegen</strong> ein, da es informelle Wege entstehen lässt und Schäden an Boden, Tier- und Pflanzenwelt anrichtet.</li></ul><p>Der ADFC NRW sieht viel Potenzial in der <strong>direkten Ansprache der Waldbesucher:innen</strong> und spricht sich für eine <strong>sensibilisierende Kommunikation</strong> aus. Die Praxis zeigt, dass Regelverstöße und Beschädigungen an der Natur <strong>mehrheitlich aus Unwissenheit</strong> begangen werden. Der ADFC NRW nutzt sein Netzwerk und seine Plattformen, um Wissen über naturschonendes Radfahren zu verbreiten und damit zum Erhalt der Wälder als schützenswerten Lebensraum beizutragen.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-68669</guid>
                        <pubDate>Sat, 18 Apr 2026 14:56:37 +0200</pubDate>
                        <title>ADFC NRW macht Radverkehrssicherheit zum Leitthema auf Landesversammlung</title>
                        <link>https://nrw.adfc.de/pressemitteilung/adfc-nrw-macht-radverkehrssicherheit-zum-leitthema-auf-landesversammlung</link>
                        <description>Münster, 18. April 2026
08/26</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p></p><h1>einfach. sicher. radfahren.</h1>
<h1>ADFC NRW macht Radverkehrssicherheit zum Leitthema auf Landesversammlung</h1>
<p><strong>Am 18. April 2026 kamen die Delegierten des Allgemeinen Deutschen Fahrradclub Nordrhein-Westfalens (ADFC NRW) im Stadthotel Münster zur diesjährigen Landesversammlung zusammen. Sie beschlossen einstimmig mit einem Leitantrag, das Thema Radverkehrssicherheit ins Zentrum der Verbandsarbeit für die kommenden Monate zu stellen. Die Landesversammlung war gleichzeitig Startschuss für die Kampagne „einfach. sicher. radfahren.“, mit welcher der Fahrradclub auf Probleme in der Radverkehrssicherheit aufmerksam machen und Maßnahmen für mehr Radverkehrssicherheit voranbringen möchte.</strong></p>
<p>Im Rahmen der Kampagne stellt der ADFC NRW 10 Forderungen an Politik und Verwaltung für mehr Verkehrssicherheit. Zu den geforderten Maßnahmen gehören unter anderem die systematische Kontrolle von Überholabständen von Auto- gegenüber Radfahrenden, eine Fahrradstaffel in jeder Kreispolizeibehörde und Beratungsstellen für mehr Schulwegsicherheit. Die Kampagne und den zugehörigen Leitantrag hatte der Verband bereits vor Bekanntgabe der jüngsten Unfallzahlen (2025) vorbereitet. Angesichts des sprunghaften Anstiegs der Unfallopfer im Radverkehr um rund 33% im Vergleich zum Vorjahr sieht der ADFC NRW den fokussierten Einsatz für mehr Radverkehrssicherheit als notwendiger denn je an.</p>
<p><strong>Susanne Niemann, Landesvorsitzende des ADFC NRW, ordnet ein: </strong>„Wir beobachten die Entwicklung der Unfallzahlen schon eine Weile mit Sorge. Der dramatische Anstieg der tödlich verunfallten Radfahrenden macht unseren Einsatz für Radverkehrssicherheit noch dringlicher und unterstreicht, wie wichtig zügiges Handeln ist. Entscheidungsträger:innen in Politik und Verwaltung müssen jetzt proaktiv Gegenmaßnahmen ergreifen und ein durchgängiges Radwegenetz vorantreiben. Übergangsweise helfen auch Sofortmaßnahmen wie zum Beispiel ein geschützter Radfahrstreifen oder Geschwindigkeitsreduzierungen. Denn wir wollen, dass Menschen in NRW eins können: einfach sicher Radfahren.“</p>
<p>Die Delegierten der Landesversammlung beschlossen den Leitantrag für das Schwerpunktthema Radverkehrssicherheit einstimmig. Als Repräsentant:innen ihrer jeweiligen Kreisverbände bestätigten die Delegierten damit, dass das Thema landesweit und auch in ihren jeweiligen Kreisverbänden vor Ort von großer Relevanz ist.</p>
<p>Neben der Kampagne und dem Leitantrag gab es ein weiteres Novum in Münster: Erstmals nahm der Junge ADFC NRW an der Landesversammlung teil. Die landesweite Jugendorganisation wurde erst wenige Wochen zuvor, am 28. Februar 2026, formell gegründet.</p>
<p><strong>Dr. Anna Limbach, ebenfalls Landesvorsitzende des ADFC NRW, erläutert:</strong> „Ein wichtiger Schwerpunkt unserer Kampagne wird das Thema Schulwegesicherheit sein. Dafür ist es super, dass wir den Jungen ADFC NRW jetzt an Bord haben. So können wir auch junge Perspektiven auf das Thema gut einbeziehen.“</p>
<p><br><strong>Hinweis an Redaktionen:&nbsp;</strong><br>Mehr Informationen zur Kampagne und zu den einzelnen Forderungen sind hier zu finden: <a href="https://nrw.adfc.de/einfach-sicher-radfahren" target="_blank">https://nrw.adfc.de/einfach-sicher-radfahren</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-68452</guid>
                        <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 09:58:27 +0200</pubDate>
                        <title>ADFC NRW bewertet Investitionen in Radverkehr als ausbaufähig</title>
                        <link>https://nrw.adfc.de/pressemitteilung/adfc-nrw-bewertet-investitionen-in-radverkehr-als-ausbaufaehig</link>
                        <description>Düsseldorf, 10. April 2026
07/26</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p></p><h2><strong>ADFC NRW bewertet Investitionen in Radverkehr als ausbaufähig</strong><br><strong>Presse-Statement zur „Rekord-Investition“</strong></h2>
<p><strong>Das Land NRW hat heute in einer Pressemitteilung bekannt gegeben, dass es 2026 den Radverkehr mit über 172 Millionen Euro fördern wird. Grundsätzlich begrüßt der ADFC NRW diese Investition, sieht sie aber im Verhältnis zu nationalen Zielsetzungen der Radverkehrsförderung und in Anbetracht des immensen Bedarfs an Lückenschlüssen im Radwegenetz als ausbaufähig.</strong></p>
<p>Die von der Landesregierung NRW als „Rekord-Investition“ bezeichnete Fördersumme ist im Vergleich zu frühreren Jahren beachtlich. Aber rechnet man die im Nationalen Radverkehrsplan vorgesehene Summe von 30 Euro pro Person und Jahr auf NRW um, müssten das Land und Bund 360 Millionen Euro investieren. Hier bleibt das Land und der Bund deutlich hinter der nationalen Zielsetzung. Auch der ADFC NRW sieht diesen Betrag als zwingend erforderlich für eine zielführende Förderung des Radverkehrs an.</p>
<p>Die seit Beginn der laufenden Legislaturperiode gebauten 661 km Radwege wurden sowohl in Baulast der Kommunen, als auch in Baulast des Landes realisiert. Gleichzeitig gibt es alleine an etwa 6.500 Kilometern der Landstraßen in NRW bis heute keinen begleitenden Radweg. Aus Sicht des ADFC NRW ist jeder gebaute Radwegekilometer grundsätzlich zu begrüßen, aber im Verhältnis zu den bestehenden Lücken im Radwegenetz sind sie nur ein Tropfen auf den heißen Stein.</p>
<p>Erschwerend kommt hinzu, dass das von der Landesregierung im Koalitionsvertrag in Aussicht gestellte „Radwegelückenkataster“ weiterhin auf sich warten lässt. Somit ist es für das Land NRW weiterhin schwierig, sich einen Überblick über die bestehenden Netzlücken zu verschaffen.</p>
<p>Ein durchgängiges und sicher befahrbares Radwegenetz ist der Schlüssel für mehr Sicherheit im Radverkehr. Der Bau durchgehender, sicherer Radwege wird aber noch Jahre dauern. Bis dahin appelliert der ADFC NRW an alle Akteure, von Polizei über Straßenverkehrsbehörden bis zu Baulastträgern, auch schnell umsetzbare Maßnahmen wie die vermehrte Anordnung von Geschwindigkeitsbegrenzungen und die Anwendung der Sofortmaßnahmen der Arbeitsgemeinschaft für Fuß- und Fahrradfreundlichen Städten in NRW (AGFS NRW). Mit dem Sondervermögen für Investitionen in die Verkehrsinfrastruktur stehen dem Land zudem zusätzliche Mittel zur Verfügung, um insbesondere die Sanierung von Radwegen an Landesstraßen systematisch anzugehen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-68284</guid>
                        <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 09:58:27 +0200</pubDate>
                        <title>Anmeldung NRW Radtour gestartet</title>
                        <link>https://nrw.adfc.de/pressemitteilung/anmeldung-nrw-radtour-gestartet</link>
                        <description>Münster/Lünen/Dülmen/Warendorf/Düsseldorf, 02. April 2026
06/26</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p></p><h1>Anmeldung NRW Radtour gestartet<br>Entspannt unterwegs mit zertifizierten ADFC-TourGuides</h1>
<p><strong>Im Sommer 2026 laden WestLotto und die Nordrhein-Westfalen-Stiftung zum 16. Mal zur beliebten NRW Radtour für Freizeitradelnde ein. Der ADFC NRW ist Kooperationspartner. 16 erfahrene ADFC-TourGuides des Fahrradclubs leiten die Tour. Mitradelnde haben die Möglichkeit, eine ADFC-Mitgliedschaft für ein Jahr zum vergünstigten Preis von 19,- Euro abzuschließen. Außerdem werden einige Kreisverbände mit Infoständen entlang der Strecke vertreten sein.</strong></p>
<p>Start der viertägigen Tour ist am 30. Juli in Dülmen. Gemeinsam wird anschließend auf rund 215 Kilometer über die Etappenziele Lünen und Münster – mit einer Doppelübernachtung – zum Ausgangspunkt zurückgeradelt. Höhepunkt und Abschluss jeder Etappe sind die WDR 4 Sommer Open Airs, zu denen die Teilnehmer:innen der Radtour, wie auch interessierte Gäste bei freiem Eintritt eingeladen sind. Alle, die entspannt schon am Vorabend zum Start anreisen, können sich darüber hinaus am 29. Juli beim Stadtfest Dülmen-Beach bei der WDR4 Open Air Welcome-Party auf die Tour einstimmen.</p>
<p>Am ersten Tag geht es nach dem Start im Zentrum von Dülmen nach einer Pause an der Burg Lüdinghausen nach Lünen. Am Folgetag ist nach einer großen Pause am Schloss Nordkirchen der Hafenplatz von Münster das Ziel. Samstag steht ein Rundkurs von Münster nach Warendorf auf dem Programm - mit Besuch des landeseigenen Landgestüts Warendorf. Am vierten Tag führt die Tour von Münster durch die Baumberge und einer Pause in Havixbeck wieder zurück nach Dülmen. Die Strecke verbindet urbanes Flair mit idyllischen Naturlandschaften und bietet Freizeitradler:innen ein ausgewogenes Tourenerlebnis.</p>
<p>Entlang der Route liegen zahlreiche Natur- und Kulturprojekte, die in den 40 Jahren seit ihrer Gründung 1986 von der NRW-Stiftung aus Lotteriemitteln von WestLotto gefördert wurden. Dazu gehören etwa die Heimat von Annette von Droste-Hülshoff, Haus Rüschhaus bei Münster, das Museum RELÍGIO in Telgte, das dezentrale Stadtmuseum in Warendorf sowie die Naturschutzgebiete Welter Bach bei Coesfeld und Teile der größten Waldlandschaft des Münsterlandes, der Davert.</p>
<p>Für einen reibungslosen Ablauf sorgen erfahrene TourGuides des ADFC, ein Fahrradreparaturservice, der Malteser Hilfsdienst sowie die Polizei. Die Teilnahmegebühren bewegen sich je nach Übernachtungskategorie zwischen 250 und 460 Euro für die gesamte Tour. Anmeldungen sind in allen WestLotto-Annahmestellen oder unter www.nrw-radtour.de möglich.</p>

<p><strong>Kontakt</strong><br>Presse-Anfragen zur NRW-Radtour im Allgemeinen:<br>Stefan Neubauer<br>Abteilung Kommunikation und Engagement der NRW-Stiftung<br>Tel.: 0211 / 45 48 5-41<br>während der Veranstaltung: 0177 / 3687940<br><a href="#" data-mailto-token="jxfiql7pqbcxk+kbryxrboXkot:pqfcqrkd+ab" data-mailto-vector="-3">stefan.neubauer&nbsp;[at]&nbsp;nrw-stiftung.de</a></p>
<p>Presse-Anfragen zu WestLotto:<br>Axel Weber<br>Abteilungsleiter Kommunikation/Public Affairs WestLotto<br>Tel.: 0251 / 7006 -1341<br><a href="#" data-mailto-token="jxfiql7xubi+tbyboXtbpqilqql+zlj" data-mailto-vector="-3">axel.weber&nbsp;[at]&nbsp;westlotto.com</a></p>
<p>Presse-Anfragen rund um die Angebote des ADFC im Rahmen der NRW-Radtour:<br>Alike Schwarz<br>Referentin für Kommunikation / Pressesprecherin ADFC NRW<br>Tel.: 0211 / 68708-13<br>Mobil: 0151 675 344 02<br><a href="#" data-mailto-token="jxfiql7mobppbXxacz:kot+ab" data-mailto-vector="-3">presse&nbsp;[at]&nbsp;adfc-nrw.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-67550</guid>
                        <pubDate>Wed, 11 Mar 2026 07:34:00 +0100</pubDate>
                        <title>Unfallbilanz 2025: Deutlich mehr getötete Radfahrende ADFC NRW: „Alarmierend!“</title>
                        <link>https://nrw.adfc.de/pressemitteilung/unfallbilanz-2025-deutlich-mehr-getoetete-radfahrende-adfc-nrw-alarmierend</link>
                        <description>Düsseldorf, 11. März 2026
05/26</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p></p><h1><span><strong>Unfallbilanz 2025: Deutlich mehr getötete Radfahrende</strong></span><br><span><strong>ADFC NRW: „Alarmierend!“</strong></span></h1>
<p><strong>Das Innenministerium NRW stellte heute die Unfallbilanz für das Jahr 2025 vor. Die Zahlen der verunfallten Radfahrenden sind im Vergleich zum Vorjahr dramatisch gestiegen. Der ADFC NRW fordert die Landespolitik auf, konkrete Maßnahmen für mehr Verkehrssicherheit zu ergreifen. Dazu gehört der beschleunigte Ausbau einer sicheren Radverkehrsinfrastruktur. Verwaltung und Polizei müssen ihr Handeln konsequent an der Erreichung der Vision Zero ausrichten.&nbsp;</strong></p>
<h2 class="text-justify"><span><strong>Starker Anstieg der getöteten Radfahrenden</strong></span></h2>
<p>Die Zahl der getöteten Rad- und Pedelecfahrenden ist von 80 Menschen (2024) auf 106 Menschen (2025) gestiegen. Das ist ein Anstieg von 33 %. Statistisch gesehen werden zwei Radfahrende in NRW im Straßenverkehr wöchentlich getötet. Dabei sind rund drei von vier Unfällen mit Beteiligung anderer Verkehrsteilnehmer:innen. Autofahrer:innen sind in rund zwei Dritteln der Fälle die Hauptverursacher. Gründe sind Vorfahrtsverstöße, Fehler beim Abbiegen oder beim Einfahren in den fließenden Verkehr. Minister Reul stellt dazu fest: „Hier würde es oft schon helfen, sich vor der Weiterfahrt einen Moment Zeit zu nehmen, den Kopf zu drehen und sich einen Überblick über die Verkehrssituation zu verschaffen“. Die dramatische Unfallzahlen verlangen aus Sicht des ADFC NRW mehr, als ein Appell des Ministers, die geltenden Verkehrsregeln einzuhalten.</p>
<p><strong>Marc Zietan, verkehrspolitischer Experte des ADFC NRW, sagt: „Die Unfallzahlen der Radfahrenden sind alarmierend und erfordern ein sofortiges Handeln aller Beteiligten Akteure. Hinter jedem Unfall und jedem Todesopfer steht ein Schicksal und Angehörige, die um eine geliebte Person trauern. Das macht uns sehr betroffen. Wir fordern, dass die Verkehrspolitik und Verkehrspolizei die gestiegenen Zahlen zum Anlass nehmen, ihre Arbeit im Sinne der Vision Zero konsequent am Schutz der ungeschützten Verkehrsteilnehmer:innen auszurichtet. Es braucht ein sicheres und durchgängiges Radwegenetz, ein geringeres Verkehrstempo und sichere Kreuzungen. Gezielte Kontrollmaßnahmen der Polizei sind zwingend notwendig, damit beispielsweise sichere Überholabstände und Geschwindigkeiten eingehalten werden.“</strong></p>
<h2 class="text-justify"><span><strong>ADFC NRW initiiert Arbeitskreis zu Sicherheit von Radfahrenden</strong></span></h2>
<p>Innerhalb der landesweiten Initiative #sicherimStraßenverkehr rief der ADFC NRW bereits am 5. März den Arbeitskreis Radverkehrssicherheit ins Leben. Ziel des Arbeitskreises ist es, Empfehlungen für mehr Sicherheit von Radfahrenden zu entwickeln. Ein zentraler Arbeitsschwerpunkt wird die Erarbeitung von Maßnahmen zur Vision Zero – also keine Getöteten und Schwerverletzten im Straßenverkehr – sein.&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-67340</guid>
                        <pubDate>Fri, 06 Mar 2026 07:34:00 +0100</pubDate>
                        <title>ADFC NRW initiiert Arbeitskreis zu Sicherheit von Radfahrenden</title>
                        <link>https://nrw.adfc.de/pressemitteilung/adfc-nrw-initiiert-arbeitskreis-zu-sicherheit-von-radfahrenden</link>
                        <description>Düsseldorf, 06. März 2026
04/26</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p></p><h1><span><strong>#sicherimStraßenverkehr</strong></span><br><span><strong>ADFC NRW initiiert Arbeitskreis zu Sicherheit von Radfahrenden</strong></span></h1>
<p><strong>Innerhalb der landesweiten Initiative #sicherimStraßenverkehr ruft der ADFC NRW den Arbeitskreis Radverkehrssicherheit ins Leben. Am 5. März 2026 fand die konstituierende Sitzung im Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen statt. Ziel des Arbeitskreises ist es, Empfehlungen für mehr Sicherheit von Radfahrenden zu entwickeln. Ein zentraler Arbeitsschwerpunkt werden Maßnahmen zur Vision Zero – also keine Getöteten und Schwerverletzten im Straßenverkehr – sein.&nbsp;</strong></p>
<p>Bei der ersten Sitzung des Arbeitskreises waren viele landesweit relevante Akteure aus dem Bereich der Verkehrssicherheit vertreten: Für den Radwege-Bau Verantwortliche aus Land und Kommunen, Vertreter der Landespolizei und verschiedene Verbände, Vereine und Forschungseinrichtungen bringen unterschiedliche Perspektiven auf Verkehrssicherheit ein. Mit der Gründung des Arbeitskreises sollen diese Perspektiven zusammengeführt und Lösungsansätze für mehr Radverkehrssicherheit durch eine sichere Infrastruktur und organisatorische Maßnahmen entwickelt werden.</p>
<p><strong>Marc Zietan, verkehrspolitischer Experte des ADFC NRW, sagt:</strong> „Die starke Teilnehmenden-Zahl dieses ersten Treffens bestätigt, dass das Thema Radverkehrssicherheit eine hohe Priorität hat. Es freut mich sehr, dass uns mit der Gründung des Arbeitskreises ein echter Expert:innen-Austausch dazu gelungen ist. Hier kommen alle wichtigen Akteure aus NRW an einen Tisch. Vor dem Hintergrund der gestiegenen Unfallzahlen von Radfahrenden ist das auch dringend notwendig. Ich bin zuversichtlich, dass wir nun mit vereinten Kräften für das Ziel der Vision Zero arbeiten werden.“</p>
<p><strong>Markus Szech, Polizeioberrat und Geschäftsführer der NRW Initiative #sicherimStraßenverkehr, sagt:</strong> „Wir begrüßen die Gründung des Arbeitskreises und werden als Initiative dafür Sorge tragen, dass der Arbeitskreis schnell und effizient zusammenarbeiten kann. Dieser Zusammenschluss von Expert:innen aus den Bereichen Prävention, Repression, baulichen Maßnahmen und Öffentlichkeitsarbeit ist ein wichtiger Schritt, um den Radverkehr in NRW sicherer zu machen.“&nbsp;</p>
<p><strong>So geht es weiter</strong></p>
<p>Der ADFC NRW ist federführend für den Arbeitskreis verantwortlich und koordiniert die Zusammenarbeit. Insgesamt sind vier Treffen geplant. Die Ergebnisse des Arbeitskreises sollen in eine Handlungsempfehlung einfließen. Mit der Handlungsempfehlung können die Expert:innen des Arbeitskreises Maßnahmen für mehr Radverkehrssicherheit vorschlagen und an die vier beteiligten Ministerien herantragen.</p>
<p><strong>Am Arbeitskreis Radverkehrssicherheit am 5. März 2026 haben teilgenommen:</strong></p>
<p>Initiative #sicherimStraßenverkehr<br>AGFS<br>ADAC Nordrhein<br>FUSS e. V.<br>BASt<br>ADFC NRW e. V.<br>Kreispolizeibehörde Siegen-Wittgenstein<br>Bund gegen Alkohol und Drogen im Straßenverkehr Rheinland-Nord<br>Bezirksregierung Köln<br>Landeshauptstadt Düsseldorf<br>Straßen.NRW<br>Institut für sichere Straßen GmbH<br>Stadt Aachen<br>Stadt Herne<br>Deutscher Städtetag<br>Zukunftsnetz Mobilität NRW<br>Stadt Leverkusen</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-67336</guid>
                        <pubDate>Wed, 04 Mar 2026 07:34:46 +0100</pubDate>
                        <title>ADFC-Radreiseanalyse 2025 in NRW</title>
                        <link>https://nrw.adfc.de/pressemitteilung/adfc-radreiseanalyse-2025-in-nrw</link>
                        <description>Düsseldorf, 04. März 2026
03/26</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p></p><h2>ADFC-Radreiseanalyse 2025 in NRW</h2>
<h1>Münsterland erneut unter den beliebtesten Radreiseregionen</h1>
<p><strong>17.300 Menschen haben an der repräsentativen Online-Umfrage zur ADFC-Radreiseanalyse 2025 teilgenommen – ein Rekord. Die Ergebnisse zeigen: 39,3 Millionen Menschen fahren Rad – im Urlaub, auf Radreisen oder in der Freizeit. Mit dem Münsterland kann sich eine Region aus NRW erneut als beliebte Radreiseregion behaupten. Aber in den Top 20 der beliebtesten Radfernwege ist mit dem Ruhrtalradweg auf Platz 17 nur eine einzige Route vollständig im nordrhein-westfälischen Gebiet angesiedelt. Das zeigt: Es besteht Handlungsbedarf, damit NRW als Radreiseland attraktiv bleibt.</strong></p>
<p><strong>Die meistbefahrenen Radreiseregionen</strong><br>Das Münsterland ist nicht nur für Wasserschlösschen und Pumpernickel bekannt. Auch das Fahrrad, im Münsterländer Dialekt „Leeze“ genannt, ist eng verbunden mit der schönen Region im Norden von NRW. Passenderweise konnte sich das Münsterland in der neuen Radtourismus-Erhebung des ADFC erneut als beliebte Radreiseregion behaupten. Mit Platz 9 im Jahr 2026 liegt es nur geringfügig hinter dem Ergebnis von 2024 (Platz 8).</p>
<p>Die deutschlandweit beliebtesten Radreiseregionen sind auf Platz 1 die Nordseeküste (Niedersachsen), das Ostfriesland (Platz 2, Niedersachsen), der Bodensee (Platz 3, Baden-Württemberg) und die Grafschaft Bentheim/Emsland/Osnabrücker Land (ebenfalls Platz 3, Niedersachsen).</p>
<p><strong>Die am meisten befahrenen Radfernwege</strong><br>Der in NRW liegende Ruhrtalradweg ist nach wie vor populär, ist aber von Platz 6 (2024) auf Platz 17 (2026) gerutscht. Außerdem liegt der letzte Abschnitt des sehr beliebten Rheinradweges (Platz 4) in Nordrhein-Westfalen. Deutschlandweit ist der Elberadweg der am meisten befahrene Radfernweg Deutschlands.</p>
<p>Das sind die deutschlandweiten Top Ten: Elberadweg, Weserradweg, Ostseeküstenradweg, Rheinradweg, Bodensee-Königssee-Radweg, MainRadweg, Donauradweg, Moselradweg, Emsradweg, Fünf-Flüsse-Radweg.</p>
<p><strong>Anke Reininger, Regionalmanagerin Bett+Bike NRW, sagt:</strong> „Auf dem Fahrrad kann man in NRW Einiges erleben. Von Industriekultur im Ruhrgebiet über sanfte Wellen in den Eifel-Ausläufern bis zu sportlich-bergigem Terrain im Hochsauerland, da ist für Jede und Jeden etwas dabei. Aber die Auswertung der Radreiseanalyse zeigt: NRW kann noch mehr! Wir konnten in den letzten Monaten auch einige neue Radrouten auszeichnen und neue Betriebe für das Zertifikat Bett+Bike gewinnen. Das alles trägt dazu bei, dass NRW noch attraktiver für Radreisende wird. Wir setzen darauf, dass die neuen Entwicklungen im touristischen Bereich sich bezahlt machen und NRW sich schon bald über mehr Radreisende freuen darf.“</p>
<p><strong>Weitere Daten und Fakten</strong><br>In der Radreiseanalyse werden vier Segmente abgefragt: Radreise, Radkurzreise, Tagesausflug und Radnutzung im Urlaub.&nbsp;<br><strong>Radreise:</strong> 3,3 Millionen Menschen unternahmen 2025 eine klassische Radreise mit mehr als drei Übernachtungen. Sie machten zusammen 4,6 Millionen Radreisen und übernachteten im Schnitt 7,6-mal. 2023 waren in diesem Segment noch 3,6 Millionen Menschen unterwegs.<br><strong>Radkurzreise: </strong>Auch die Radkurzreisen mit ein bis zwei Übernachtungen sind rückläufig: von 5 Millionen Menschen im Jahr 2023 auf 4,2 Millionen Menschen im Jahr 2025. Insgesamt gab es 7,6 Millionen Radkurzreisen. Der Mai und der Juni sind die beliebtesten Reisemonate.<br><strong>Tagesausflüge:</strong> 34 Millionen Menschen unternahmen insgesamt 361 Millionen Tagesausflüge mit dem Rad. 2023 waren es noch 455 Millionen Tagesausflüge.&nbsp;<br>Radfahren im Urlaub: Öfter nutzen Menschen das Fahrrad im Urlaub. Hier sind es 12,7 Millionen Menschen, die insgesamt 22,8 Millionen Mal mit dem Fahrrad unterwegs waren. 2023 waren es hier noch 10,6 Millionen Menschen.</p>
<p>Das Segment Radfahren im Urlaub verzeichnet Wachstum, die drei anderen sinken im Vergleich zu 2023. Die Gründe sind vielfältig: Wechselhaftes Wetter und Regen im Juli 2025, größerer Wunsch nach Erholungs- und Familienreisen, stärkeres Bedürfnis nach Sicherheit und Entspannung sowie gestiegene Kosten.</p>
<p><strong>Ausgaben</strong><br>Radreisen sind ein bedeutender Wirtschaftsfaktor. Wer mehr als drei Tage unterwegs war, gab im Schnitt 133 Euro pro Person und Tag aus. Kurzreisende gaben im Schnitt 144 Euro pro Tag aus, Radurlauber 128 Euro und Tagesausflügler 34 Euro. Die Ausgaben sind insgesamt gestiegen. Ein Grund dafür: Mehr Radreisende nutzten Hotels statt Campingplätze.<br>Insgesamt wurden im Jahr 2025 im Radtourismus zwischen 38,7 und 41,8 Milliarden Euro ausgegeben.</p>
<p><strong>Hintergrund zur Radreiseanalyse&nbsp;</strong><br>Die ADFC-Radreiseanalyse ist eine bundesweite, repräsentative Online-Befragung zum fahrradtouristischen Markt in Deutschland. Sie findet seit 1999 statt. In diesem Jahr nahmen 17.300 Personen ab 18 Jahren teil, ein neuer Rekord. &nbsp;</p>
<p>Als Tagesausflüge gelten alle Ausflüge in der Freizeit (nicht im Urlaub), die mit dem Rad unternommen wurden (ohne Übernachtung). Radreisen sind Reisen mit mindestens 3 Übernachtungen mit dem Hauptbestandteil Fahrradfahren. Kurz-Radreisen sind Reisen mit 1-2 Übernachtungen mit dem Hauptbestandteil Fahrradfahren. Radfahren im Urlaub: Hauptaktivität der Reise war eine andere (etwa Erholungsreise, Familienurlaub), aber das Fahrrad wurde (gelegentlich) genutzt. Radtourismus umfasst alle diese Segmente.</p>
<p>Hinweis an Redaktionen: Die Ergebnisse sowie Infografiken zur Radreiseanalyse 2025 <a href="https://bv.adfc-clouds.de/index.php/s/FTnMjbgTy7TY7mp" target="_blank" rel="noreferrer">finden Sie im Webdossier des ADFC</a>. Pressefotos zu einzelnen Routen gibt es im Servicebereich unter dem jeweiligen Routeneintrag auf <a href="http://www.adfc-radtourismus.de" target="_blank" rel="noreferrer">http://www.adfc-radtourismus.de</a>.<br>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-67243</guid>
                        <pubDate>Sat, 28 Feb 2026 20:08:29 +0100</pubDate>
                        <title>Gründung Junger ADFC NRW</title>
                        <link>https://nrw.adfc.de/pressemitteilung/gruendung-junger-adfc-nrw</link>
                        <description>Düsseldorf, 02. März 2026
02/26</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p></p><h2>Gründung Junger ADFC NRW</h2>
<h1><br>Junge Fahrradorganisation will mitmischen</h1>
<p><strong>Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club Nordrhein-Westfalen (ADFC NRW) freut sich über seine neue Landesjugendorganisation Junger ADFC NRW. Die Gründung fand statt auf der ersten Landesjugendversammlung am 28. Februar 2026 in der Jugendherberge Düsseldorf. Die Jugendorganisation setzt sich für sichere, klimafreundliche und jugendgerechte Mobilität in Nordrhein-Westfalen ein und will jungen Menschen eine starke Stimme in der Verkehrswende geben.</strong></p>
<p>„Wir wollen mit den Menschen diskutieren, die am längeren Hebel sitzen – weil in NRW muss das Radfahren einfach sicherer werden!“, sagt Jasmin Azari, frisch gewählte Sprecherin des Jungen ADFC NRW. Timo Giese, ebenfalls neu gewählter Sprecher des Jungen ADFC NRW, ist motiviert: „Als junge Menschen haben wir einen frischen Blick auf Verkehrspolitik und viel Energie. Ich freue mich sehr, dass wir jetzt die Chance haben, etwas zu bewegen!“ Jasmin und Timo bilden zusammen mit zwei Stellvertreter:innen den Landesjugendvorstand des ADFC NRW. Die Jugendorganisation plant Aktionen und Veranstaltungen rund um nachhaltige Mobilität und will junge, motivierte Menschen im Dachverband in Nordrhein-Westfalen vernetzen.</p>
<p>Mit der Gründung stärkt der ADFC NRW die Beteiligung junger Menschen in der Verkehrspolitik und eröffnet neue Wege für kreative, jugendnahe Mobilitätsbildung. Oliver Krischer, Minister für Umwelt, Naturschutz und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen hielt ein Grußwort auf der Versammlung: "Genau diese Perspektiven brauchen wir. Wenn wir über den Verkehr der Zukunft sprechen, müssen genau diese jungen engagierten Leute zu Wort kommen. Die Gründung der Jugendorganisation ist deshalb ein starkes Signal. Sie kann neue Perspektiven einbringen, unbequeme Fragen stellen und unseren Verkehr konsequent vom Alltag und vom Klima her neu denken."</p>
<p>Interessierte können sich beim Jungen ADFC NRW über Social Media oder auf der Website des ADFC NRW informieren und mitmachen.</p>
<p>Instagram: <a href="https://www.instagram.com/junger.adfc.nrw/" target="_blank" rel="noreferrer">https://www.instagram.com/junger.adfc.nrw/</a></p>
<p>Website: <a href="https://nrw.adfc.de/junger-adfc-nrw" target="_blank">https://nrw.adfc.de/junger-adfc-nrw</a></p>
<p>E-Mail: <a href="#" data-mailto-token="jxfiql7grkdboXxacz:kot+ab" data-mailto-vector="-3">junger&nbsp;[at]&nbsp;adfc-nrw.de</a></p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
                    <item>
                        <guid isPermaLink="false">news-66353</guid>
                        <pubDate>Thu, 29 Jan 2026 08:03:00 +0100</pubDate>
                        <title>ADFC NRW schlägt alternatives Rad-Angebot vor</title>
                        <link>https://nrw.adfc.de/pressemitteilung/adfc-nrw-schlaegt-alternatives-rad-angebot-vor</link>
                        <description>Düsseldorf, 29. Januar 2026
01/26</description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p></p><p><strong>Bahnsanierung Hagen-Wuppertal-Köln:</strong></p>
<h1><span><strong>ADFC NRW schlägt alternatives Rad-Angebot vor</strong></span></h1>
<p><strong>Die Bahnstrecke von Hagen über Wuppertal nach Köln wird im Zeitraum vom 8. Februar bis zum 10. Juli 2026 aufgrund einer Generalsanierung komplett gesperrt. Der ADFC NRW regt temporäre Verbesserungen für Radfahrer:innen entlang der Bahnstrecke an. So könnten Mehrbelastungen im Auto- und Schienenersatzverkehr abgemildert werden. Zudem entlaste dies die Umwelt und Menschen könnten langfristig fürs Radpendeln gewonnen werden.</strong></p>
<h2><span><strong>Drohende Staus und Überlastungen im Schienenersatzverkehr</strong></span></h2>
<p>Die Generalsanierung macht eine der wichtigsten Pendelachsen in NRW monatelang nur eingeschränkt nutzbar. Der Schienenersatzverkehr mit Bussen ist aufgrund längerer Fahrzeiten unattraktiv. Daher droht zusätzlicher Autoverkehr und damit mehr Staus im Ruhrgebiet, Bergischen Land und Rheinland.</p>
<h2><span><strong>Landesvorsitzende Niemann: Jetzt Chance für mehr Radverkehr nutzen</strong></span></h2>
<p>Susanne Niemann, eine der beiden Landesvorsitzenden des ADFC NRW, sagt:<br>„<i>Die Bahnstrecke von Hagen nach Köln ist eine wichtige Verkehrsader für viele Pendler:innen in Nordrhein-Westfalen. Deshalb ist es dringend notwendig, dass die Menschen entlang der Strecke jetzt attraktive Alternativ-Angebote bekommen. Hier steckt eine große Chance für Fahrradförderung: Mit einer sicheren und gut ausgeschilderten Fahrradroute kann man Stau und Frust im Ersatzverkehr oder auf den Straßen und Autobahnen verringern. Beispiele aus den Regionen Düsseldorf und Stuttgart zeigen, dass alternative Angebote sehr gut angenommen werden und sogar noch Jahre danach gefragt sind.“</i></p>
<h2><span><strong>Anregung ADFC NRW: Kurzfristige Maßnahmen für Radfahrende</strong></span></h2>
<p>Der ADFC NRW regt an, dass das Land NRW, die Kommunen und die Bahn an der betroffenen Strecke jetzt ein kurzfristiges Rad-Angebot für Pendler:innen erarbeiten.</p>
<h2><span><strong>Radverkehrs-Experte Jürgen Heidenreich vom ADFC NRW erläutert:</strong></span></h2>
<p><i>„Manche Maßnahmen brauchen sicherlich einen zeitlichen Vorlauf. Aber das Land NRW kann Kommunen entlang der Strecke kurzfristig beraten und unbürokratisch Fördermittel für Sofortmaßnahmen zur temporären Verbesserung der Radinfrastruktur bereitstellen. Eine geeignete Grundlage dafür gibt es bereits mit dem AGFS-Leitfaden »Sofortmaßnahmen«. Dieser beschreibt schnell umsetzbare Lösungen für den Radverkehr. Aufbauen können die Kommunen auf der Machbarkeitsstudie zur sogenannten Bergisch-Märkischen-Veloroute von Hagen nach Wuppertal. Hier wurden bereits wichtige Streckenabschnitte für den Radverkehr identifiziert. Diese könnten als Grundlage für eine alternative Route entlang der Bahnstrecke dienen.“</i></p>
<h2><span><strong>Diese Maßnahmen schlägt der ADFC NRW konkret vor:</strong></span></h2>
<ul class="listicon2"><li><span>Festlegung einer durchgängigen, möglichst vom Autoverkehr getrennten Radroute entlang der Bahnstrecke</span></li><li><span>Wetterfeste Ausschilderung der Radroute</span></li><li><span>Einrichtung von temporären Radfahrstreifen &amp; Pop-up-Radwegen auf wichtigen Abschnitten der Route</span></li><li><span>Bevorrechtigung des Radverkehrs und sichere Querungen</span></li><li><span>Informationskampagnen online und an Bahnhöfen sowie Haltestellen zum alternativen Rad-Angebot</span></li><li><span>Zusätzliche Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen und Umsteigepunkten sowie Leihradsysteme/Sharing-Angebote auch über Kommunalgrenzen</span></li><li><span>Beratung und Unterstützung für Kommunen entlang der Strecke durch den ADFC</span></li></ul><p>
</p><h2><span><strong>Blick nach Baden-Württemberg: Vorbild Region Stuttgart</strong></span></h2>
<p>Bei Streckensperrungen zwischen Stuttgart und dem nahgelegenen Waiblingen wurden 2023 bereits erfolgreiche alternative Radangebote aufgebaut, etwa mit temporären Radfahrstreifen, Fahrradstraßen und begleitender Öffentlichkeitsarbeit. Unterstützt vom damaligen Verkehrsministerium, war das Projekt ein voller Erfolg: Viele Menschen hatten während der Streckensperrung das Rad neu ausprobiert. Einige davon blieben dem Rad auch nach der Erprobungsphase treu und entlasteten dadurch den Autoverkehr auf den Straßen.</p>
<h2><span><strong>Modell für zukünftige Generalsanierungen in NRW</strong></span></h2>
<p>Ein gut durchdachtes Rad-Angebot während der Bahn-Streckensperrung kann aus Sicht des ADFC NRW Modellcharakter für zukünftige Sanierungen haben. Deshalb appelliert der Fahrradclub an Land, Kommunen und Bahn, frühzeitig bei zukünftigen Generalsanierungen in NRW alternative Rad-Angebote mit einzuplanen. So kann aus der Belastung durch Sperrungen ein echter Schub für eine klimafreundliche und zukunftsfähige Mobilität in NRW werden.</p>
<hr>
<p><strong>Quellen zu Rad-Angeboten bei Streckensperrungen in Stuttgart und Düsseldorf sowie zur Machbarkeitsstudie Bergisch-Märkische Veloroute</strong></p>
<ul class="listicon2"><li>aktivmobil BW (09.05.2023):&nbsp;<strong> </strong><a href="https://www.aktivmobil-bw.de/aktuelles/news/bahn-streckensperrungen-umfassendes-alternatives-rad-angebot-in-der-region-stuttgart/vom/9/5/2023" target="_blank" rel="noreferrer">Bahn-Streckensperrungen: Umfassendes alternatives Rad-Angebot in der Region Stuttgart</a></li><li><span>ADFC Wuppertal/ Solingen (15.06.2023): </span><a href="https://w-sg.adfc.de/artikel/wuppertaler-hauptbahnhof-abgeklemmt-adfc-schildert-alternative-aus" target="_blank">ADFC schildert Strecke Wuppertal Düsseldorf aus</a></li><li>ADFC Ennepe Ruhr (<span>10.2025</span>): <a href="https://ennepe-ruhr.adfc.de/artikel/bergisch-maerkische-veloroute" target="_blank">Bergisch-Märkische Veloroute</a></li><li>AGFS (2025): <a href="https://nrw.adfc.de/artikel/leitfaden-sofortmassnahmen" target="_blank">Leitfaden Sofortmaßnahmen Hinweise zu schnell umsetzbaren Maßnahmen für den Fuß- und Radverkehr</a></li></ul><p>
</p><hr>
<p><strong>Über den ADFC NRW</strong></p>
<p>Der ADFC NRW e.V. ist mit mehr als 60.000 Mitgliedern der größte Landesverband des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs. In 37 Kreisverbänden und rund 100 Ortsgruppen sind wir vor Ort aktiv. Wir setzen uns für eine klimafreundliche Verkehrspolitik ein, fahren gemeinsam Touren und beraten in allen Fragen rund ums Fahrrad. Als Landesverband werben wir in Politik, Ministerien und Verbänden für eine Verkehrspolitik, die die Potenziale des Fahrrades ausschöpft. Im Mittelpunkt steht dabei die Entwicklung einer umfassenden Radverkehrsinfrastruktur: ein einheitliches Radverkehrssystem für Alltags-, Freizeit- und Urlaubsradfahrer:innen mit hohen Qualitätsstandards und guten Serviceeinrichtungen.</p>]]></content:encoded>
                        
                        
                    </item>
                
            
        </channel>
    </rss>


